Erfolgreiches erstes österreichweites Vernetzungsforum des Projekts Inklusive Bildung

Das Projekt Inklusive Bildung Österreich hat mit einem sehr gut besuchten Vernetzungsforum am 16. September 2019 einen ersten Meilenstein geschafft. Das Ziel des Treffens war es, Interessierte, Kooperationspartnerinnen und -partner sowie Verantwortliche aus Politik und Selbstvertretungsverbänden zusammen zu bringen.

Florian Burger, Projektkoordinator bei Jugend am Werk, atempo-Geschäftsführer Klaus Candussi, Jugend am Werk-Geschäftsführerin Brigitte Gottschall-Müller, Bildungsfachkraft Laura Schwörer, Gründer Jan Wulf-Schnabel, Barbara Mayrhofer, Regionalmanagement Inklusive Bildung, und Aaron Reitbauer von atempo
Jugend am Werk

Der Gründer des Modellprojektes aus Kiel, Jan Wulf-Schnabel, stellte das Konzept des Vorhabens Inklusive Bildung vor und betonte das Potential der Bildungsfachkräfte in der Hochschullandschaft. Er wünsche sich, dass das in Deutschland bereits an mehreren Standorten erfolgreich umgesetzte Projekt auch in Österreich Fuß fassen könne.

Bildungsfachkraft Laura Schwörer bei ihrem Vortrag
Jugend am Werk

Die rund 80 Besucherinnen und Besucher des Vernetzungsforums zeigten, dass es bereits in der Vorphase viel Interesse und Potenzial für Bildungsfachkräfte in Österreich gibt.

Die aus Kiel angereiste Bildungsfachkraft, Laura Schwörer, berichtete von ihrem Arbeitsalltag, ihrem Lebensweg bis zur Qualifizierung und dem Wechsel auf den Arbeitsmarkt. Sie erklärte, dass die Bildungsarbeit „mich beflügelt und mir ganz neue Chancen eröffnet hat. Ich kann die Qualifizierung nur allen Interessierten empfehlen.“

Das Vernetzungsforum bot eine gute Gelegenheit, um sich mit Interessierten über die weiteren Ziele auszutauschen, Gelegenheit für Fragen und Diskussion zu schaffen und sich noch enger mit Kooperationspartnerinnen und -partnern zu vernetzen. Das Projektteam wird die produktive Stimmung mit in die kommenden Monate nehmen und freut sich die neuen Ideen und Impulse umzusetzen.

Das Projekt Inklusive Bildung Österreich soll 2020 starten. Geplant sind zwei Hochschulstandorte: In Wien und Graz sollen jeweils sechs Menschen mit Behinderungen die dreijährige Vollzeit-Qualifizierung zur Bildungsfachkraft durchlaufen, die dann künftig jährlich über 6.000 Studierenden sowie Lehr-, Fach- und Führungskräften praxisnahe Inklusionskompetenz vermitteln.

In Wien übernimmt Jugend am Werk, in Graz atempo die Projektdurchführung – zusammen mit den dortigen Hochschulen.

Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter: https://inklusive-bildung.at/  

Foto von der Veranstaltung - Publikum
Jugend am Werk
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