Erst bei Menschen mit Behinderung massiv kürzen, dann zu Spenden aufrufen …

Lechner-Sonnek: "Wenn Voves und Schützenhöfer Rückgrat hätten, würden sie ihren Auftritt bei 'Licht ins Dunkel' absagen"

Lechner-Sonnek
GRÜNE

Wie „alle Jahre wieder“ werden am 24. Dezember zahlreiche Persönlichkeiten im ORF-Landesstudio Steiermark für die unterstützenswerte „Licht ins Dunkel“-Aktion werben, durch die Jahr für Jahr hohe Spendenbeiträge der Österreicherinnen und Österreicher für wichtige Projekte gesammelt werden. Im Vorjahr wurden insgesamt 10.327.481,63 Euro gespendet – in der Steiermark wurden insgesamt 42 Projekte aus der Sozial- und Behindertenhilfe unterstützt.

Den Menschen mit Behinderung geht es heuer in der Steiermark freilich schlechter als vor einem Jahr: Die Budgetkürzungen in der Höhe von 17 Millionen Euro bedeuten, dass sehr viel Unterstützung für sie wegfällt.

Vor diesem Hintergrund erscheint es heuer „als Chuzpe, dass auch Landeshauptmann Voves und sein Stellvertreter Schützenhöfer am Heiligen Abend im ORF für ,Licht ins Dunkel‘ auftreten werden: Die beiden Herren, die selbst ernannten Reformpartner, haben heuer das Budget für Menschen mit Behinderung rücksichtslos um satte 17 Millionen Euro gekürzt – und dann stellen sich die beiden hin und ersuchen die Steirerinnen und Steirer, für Menschen mit Behinderung zu spenden, nachdem sie ihnen vorher das Geld weggenommen haben?!“ schüttelt die Grüne Landtagsabgeordnete Ingrid Lechner-Sonnek den Kopf.

„Wenn Voves und Schützenhöfer Rückgrat hätten, würden sie ihren heurigen ,Licht ins Dunkel‘-Auftritt wieder absagen – alles andere ist einfach nur scheinheilig!“

Denn: „Voves und Schützenhöfer haben selbst die Verpflichtung, Menschen mit Behinderung Unterstützung zu geben – durch das Behindertengesetz und durch das Budget, das die Umsetzung des Gesetzes sicherstellen sollte“, so die Grüne Abgeordnete. „Die Steirerinnen und Steirer zu Spenden aufzurufen, um damit das von SPÖ und ÖVP verursachte Leid ein wenig zu lindern – das geht nicht!“

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  • Eine Frechheit sondergleichen, was sich das „Regierungsduo“ aus der Steiermark leistet – In der Gratiszeitung „Heute“ reagiert BK Faymann auf Caritas-Kritik – Nicht bei den „Schwächsten der Gesellschaft“ zu sparen – Sinngemäß wird sein Leitsatz, den er schon als Wiener Wohnbaustadtrat publiziert hazitiertt: „Denn die Stärke einer Gesellschaft zeigt sich auch darin, wie sie mit den Schwächsten umgeht“. In Erwartung, dass dies bei den Verhandlungen über das „Schuldenbremspaket“ berücksichtigt wird und auch bei den „Christlichsozialen“ angekommen ist.