Erste Rollstuhlnutzerin absolvierte erfolgreich einen suborbitalen Raumflug

Michaela Benthaus ist Luft- und Raumfahrtingenieurin und arbeitet bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Am 20. Dezember 2025 um 15:15 Uhr gab es eine Premiere in der Raumfahrt. Erstmals flog eine Rollstuhlfahrerin einen suborbitalen Raumflug.

Michaela Benthaus im Rollstuhl vor der Blue Origin Kapsel, und nochmals im Freien vor einer Blue Origin Rakete.
Blue Origin

Die Deutsche Michaela Benthaus absolvierte als erste Rollstuhlfahrerin erfolgreich einen suborbitalen Raumflug – gestartet wurde die Blue Origin-Mission Texas/USA.

Der Flug der Mission NS-37 hätte eigentlich schon am 18. Dezember 2025 starten sollen, musste aber kurzfristig auf den 20. Dezember 2025 verschoben werden.

Die Mission mit der New-Shepard-Kapsel dauerte kaum zehn Minuten. Dabei brachte sie die sechsköpfige Crew über die Kármán-Linie hinaus in eine Höhe von rund 100 Kilometern – und somit in den Weltraum. Dort erlebten die Insass:innen etwa fünf Minuten lang das Gefühl der Schwerelosigkeit.

Hier kann man die gesamte Mission auf YouTube nachsehen.

Benthaus reiste ohne Rollstuhl und die Anpassungen an ihre Bedürfnisse fielen weit weniger umfangreich aus, als man vermuten würde. Sie beschränkten sich hauptsächlich auf Maßnahmen im Vorfeld des Fluges sowie jene, um in und aus der Kapsel zu kommen.

Bisher haben knapp 100 Personen diesen Ausflug ins Weltall im Rahmen des Weltraumtourismus unternommen.

Michaela Benthaus im Rollstuhl vor der Blue Origin Kapsel, und nochmals im Freien vor einer Blue Origin Rakete.
Blue Origin

Siehe: ORF, Blue Origin, Spiegel, Kronenzeitung, NDR, SRF, Video über Michaela Benthaus von Blue Origin

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