Erste Wiener Akustikampel am 23. Juni 1972 in Betrieb genommen

Thomas Harbich wies auf Twitter auf den Jahrestag hin: Im 2. Wiener Gemeindebezirk beim Bundes-Blindenerziehungsinstitut wurde die erste Akustikampel installiert.

Blinde Frau drückt Rufknopf einer Akustikampel
BIZEPS

Damit sehbehinderte oder blinde Fußgängerinnen und Fußgänger Kreuzungen sicher überqueren können, benötigen sie Ampeln mit akustischen Signalen.

Auf der Homepage der Stadt Wien gibt es von der MA 46 eine Liste der akustischen Ampeln, die nach Bezirken sortiert ist. In dieser Liste ist weiters vermerkt, ob für blinde Menschen vor Ort ein taktiles Leitsystem vorhanden ist. Im Jahr 2021 sind rund 2/3 aller Ampelanlagen mit zusätzlicher Akustik ausgestattet.

So klingt eine Akustikampel

Akustikampel in Wien (mp3 | 0,05 MByte)
Audioquelle: MA 46

Man hört zuerst einige Sekunden das Auffindungssignal der Ampel. Dies ist ein langsames Ticken. Dann ändert sich das Signal. Man hört das Freigabesignal und das Ticken wird deutlich schneller. Die Ampel ist Grün.

Start im Jahr 1972

„Die erste akustische Blindenampel Wiens, die in ihrer Konzeption ein technisches Novum für Europa darstellt, nahm ihren Betrieb auf. Die neuartige Verkehrslichtsignalanlage sichert die Kreuzung Böcklinstraße/Wittelsbachstraße in Wien-Leopoldstadt (2. Bezirk). Sie wurde in fünf Wochen mit einem Kostenaufwand von 470.000 Schilling errichtet“, berichtete die Rathauskorrespondenz. (Siehe auch Aussendung der Hilfsgemeinschaft aus dem Jahre 2012.)

An dieser Kreuzung befindet sich das Bundes-Blindenerziehungsinstitut und der Standort war daher passend gewählt.

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