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Erster Kommentar zum „Behindertengleichstellungsrecht“ erscheint im Neuen Wissenschaftlichen Verlag

Autoren sind jene Juristen des Sozialministeriums, die an der Erarbeitung des Behindertengleichstellungspaketes maßgeblich beteiligt waren: Hansjörg Hofer, Wolfgang Iser, Karin Miller-Fahringer und Max Rubisch.

Das sogenannte Behindertengleichstellungspaket wurde im Juli 2005 im Nationalrat beschlossen und mit BGBl. I Nr. 81/2005 und 82/2005 im Bundesgesetzblatt kundgemacht.

Der nunmehr erste Kommentar zum Behindertengleichstellungsrecht befasst sich im wesentlichen mit folgenden Hauptinhalten des Behindertengleichstellungspaketes, die mit 1. Jänner 2006 in Kraft treten:

  • Das Diskriminierungsverbot für Menschen mit Behinderungen und das Schlichtungs-, Mediations- und Gerichtsverfahren nach dem Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz, BGBl. I Nr. 82/2005;
  • das Diskriminierungsverbot für Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt nach den §§ 7a bis 7q des Behinderteneinstellungsgesetzes, BGBl. I Nr. 82/2005;
  • die Behindertenanwaltschaft nach § 13b ff des Bundesbehindertengesetzes, BGBl. I Nr. 82/2005.

Dieser Kommentar zum Behindertengleichstellungsrecht beleuchtet den neuen Rechtsbereich aus der Sicht von langjährigen ExpertInnen des Behindertenrechts des Sozialministeriums, wird rund 250 Seiten umfassen und im Jänner 2006 im Neuen Wissenschaftlichen Verlag zum Preis von voraussichtlich 36 Euro erscheinen.

Bestellbar ist der Kommentar unter ISBN: 3-7083-0334-2 beim Neuen Wissenschaftlichen Verlag Bestelladresse: AMEDIA GmbR, Sturzgasse 1a, 1141 Wien, Tel. 982 13 22, Fax. 982 13 22-311, E-Mail: office@amedia.co.at.

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0 Kommentare

  • @mizelli: Genauso klar, wie die das Gesetz formuliert haben, genau so klar ist das Buch. Viel blabla.

  • Dieser Kommentar ist etwas dürftig ausgefallen, wenn ich das einmal so behaupten darf. Er gibt in vielen Passagen die Erläuterungen des Entwurfes wieder und das ist zu wenig. Kommentar bedeutet unklare Dinge klarer machen.

  • Wir haben in der Kontaktstelle 2 Menschen mit geistiger Behinderung angestellt. Die Auswirkungen des Gesetzes (Lohnerhöhung) waren folgende: Der einen Mitarbeiterin wurde der Erhöhungsbetrag voll abgezogen bei der Ausgleichszulage, sodass nur die PVA gewinnen wird. Beim anderen Mitarbeiter gab es Streitereien mit den Sachwaltern, weil Eintritt in die Steuerpflicht für sie wesentlich mehr Arbeit erfordert. Ich selbst bin körperbehindert, froh, dass mir die Lebenshilfe als Sozialarbeiterin eine Chance gibt, aber nicht so illusionär zu glauben, dass ich noch so gut bin, wie eine nicht behinderte. Ich versuche durch Fleiß auszugleichen.