ESA: Astronautinnen und Astronauten gesucht – Wer hat sich beworben?

Die European Space Agency (ESA) suchte Astronautinnen und Astronauten für zukünftige Missionen. Erstmalig konnten sich auch Menschen mit Behinderungen bewerben. Nun liegen erste Zahlen zu den Bewerberinnen und Bewerbern vor.

Person Im Weißen Astronautenanzug bei einer Raumstation
Pixabay

Die European Space Agency (ESA) suchte zwischen 31. März und 18. Juni 2021 Bewerberinnen und Bewerber für künftige Missionen. Wie auf BIZEPS berichtet, konnten sich erstmalig auch Personen mit einer körperlichen Behinderung für eine Mission zur internationalen Raumstation ISS bewerben.

Wie auf der Internetseite der ESA zu lesen ist, endete die Bewerbungsphase am 18. Juni 2021. Das Magazin futurezone veröffentlichte nun erste Zahlen und Informationen über die Anwärterinnen und Anwärter. Insgesamt haben 22 589 Personen ihre Bewerbung eingereicht.

„Das ist mehr als wir uns vorgestellt haben“, kommentiert ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. Gegenüber der letzten Bewerbungsphase im Jahr 2008 ist das ein Anstieg von 268 Prozent. Aus Österreich haben sich insgesamt 464 Personen beworben.

Menschen mit Behinderungen folgten dem Bewerbungsaufruf

Erstmalig erhielten auch Menschen mit Behinderungen die Chance, ins All zu fliegen. Wie man in der Zahlenübersicht der ESA sehen kann, haben sich insgesamt 257 Personen mit einer Behinderung aus den ESA-Mitgliedstaaten beworben.

Zwei Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen kamen aus Österreich. Die meisten Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen, nämlich 67, kamen aus Frankreich.

Wie das Schweizer Luft- und Raumfahrt-Magazin Cockpit berichtet, wird der ausgewählte Kandidat oder die ausgewählte Kandidatin mit Behinderung mit der ESA zusammenarbeiten, um herauszufinden, welche Anpassungen für Astronautinnen und Astronauten mit Behinderungen notwendig sind.

Wie geht es weiter?

In einer Screening-Phase werden die Bewerberinnen und Bewerber geprüft. Der nächste Schritt zum Traumjob im All ist ein psychologisches Testverfahren. Die komplette Bewerbungsphase wird 2022 abgeschlossen sein. Dann wird die ESA vier bis sechs neue Astronautinnen und Astronauten  sowie eine Person mit Behinderung ausgewählt haben.

Auch werden 20 Personen in Reserve behalten, die weiter ihrem Beruf nachgehen, aber auf Abruf für spezifische Missionen eingesetzt werden können.

Josef Aschbacher findet tröstende Worte für alle, die es nicht in die nächste Runde schaffen. Astronaut zu sein, sei nicht die einzige Möglichkeit, bei der ESA zu arbeiten. In Kürze würden etwa 500 Stellen frei werden, weil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand gehen.

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2 Kommentare

  • Ich habe mich nicht beworben, weil ich die ganze Raumfahrt nur was für Menschen ohne Selbstwertgefühl und mit stark überhöhtem Geltungsdünkel halte.

    Energieverschwendung.

    Umweltzerstörung.

    Sinnlos.

  • Was mich an dem ESA Vorgehen genervt hat sie haben es als inklusiv verkauft im endefekt hätte nicht mal Stephen Hawking mitfliegen können weil nu besondere Beeinträchtigungen erwünscht waren warum wird überall wo einpaar Behinderte Menschen mitspielen dürfen das Wort inklusiv draufgeklebr