EU Kommissar Piebalgs: „EU-Entwicklungszusammenarbeit muss behinderte Menschen einbeziehen!“

EU Entwicklungskommissar Andris Piebalgs trifft Vertreter der Behindertenbewegung - mit dabei Johannes Trimmel von ‚Licht für die Welt’.

Flagge Europäische Union
Europäische Union

Dabei geht es um die längst fällige und von ‚Licht für die Welt’ seit langem geforderte Miteinbeziehung von Menschen mit Behinderung in die Entwicklungszusammenarbeit.

„20 Prozent der ärmsten Menschen weltweit sind Menschen mit Behinderung. Diese riesige Bevölkerungsgruppe und ihre Bedürfnisse müssen in einer zeitgemäßen Entwicklungszusammenarbeit einfach berücksichtigt werden“, so Johannes Trimmel.

Durchbruch in der Entwicklungszusammenarbeit

Und so sieht das offensichtlich auch EU Entwicklungskommissar Andris Pielbags indem er fordert: „Die Europäische Union ist verpflichtet, behinderte Menschen systematisch in die Entwicklungszusammenarbeit mit einzubeziehen. Programme müssen für Menschen mit Behinderungen zugänglich sein!“

Johannes Trimmel, auch stellvertretender Vorsitzender des „International Disability and Development Consortium“ betont die Bedeutung des Anliegens angesichts der Tatsache, dass 82% der behinderten Menschen weltweit in Entwicklungsländern leben. „Ein Drittel der 75 Millionen Kinder, die armutsbedingt keinen Zugang zu Grundschulbildung haben, sind Kinder mit Behinderungen“, unterstreicht Johannes Trimmel das Engagement von Behindertenorganisationen wie ‚Licht für die Welt’.

Carlotta Besozzi, Direktor des European Disability Forum, betont, dass diesen wichtigen Forderungen konkrete Maßnahmen folgen müssen: „Durch intern möglichst best abgestimmte Richtlinien und mit einem konkreten Maßnahmenbündel ist sicherzustellen, dass die Europäischen Union die 650 Millionen Menschen mit Behinderungen weltweit nicht vergisst.“

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