EU-Kommissarin fordert EU-weites Gesetz für barrierefreie Internetseiten

Um den Wildwuchs an einzelnen Regelungen für barrierefreie Internetseiten einzudämmen fordert, EU-Kommissarin Viviane Reding ein einheitliches Gesetz in der EU.

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Die für Informationsgesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin fordert einheitliche gesetzliche Bestimmungen für barrierefreie Internetseiten.

In ihrer jüngsten Rede vom 1. Oktober 2009 begründet sie ihre Bestrebungen für ein diesbezügliches Gesetz damit, dass nicht bis zu 15 % der Mitbürgerinnen und Mitbürger zurückgelassen werden dürfen.

Auch für Firmen soll dies ein großer Vorteil sein, da man sich so nur an ein Gesetz halten, und nicht in jedem Land unterschiedliche Anforderungen für die Barrierefreiheit des Internetauftritts erfüllen muss. Beispielsweise überarbeitet Deutschland die BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung), statt vollinhaltlich die international anerkannten Richtlinien (Web Content Accessibility Guidelines – WCAG) zu übernehmen.

Im Sinne einer sinnvollen Gleichartigkeit der Vorschriften setzt sich EU-Kommissarin Reding für die europaweite Übernahme der WCAG ein. In Österreich ist diese Richtlinie für barrierefreie Internetseiten schon seit Jahren Referenznorm in einschlägigen Gesetzen (E-Government Gesetz sowie im Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz).

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