Freiheitsfahrt Straßburg 05

Europaweites Recht auf Selbstbestimmung gefordert

Aktivistinnen und Aktivisten des freedom drive 05 stellen den EU-Abgeordneten immer die gleiche Frage.

„Wir haben den Abgeordneten immer dieselbe Frage gestellt: Ist es wirklich akzeptabel, 3 Millionen behinderte Menschen in Heimen unterzubringen, wo deren Menschenrechte häufig ignoriert werden?“, erzählt Martin Naughton vom Dubliner Zentrum für Selbstbestimmtes Leben in Irland.

Er kritisiert auch, dass es viele Einschränkungen für behinderte Menschen gibt. Ihnen wird das Grundrecht auf Reisefreiheit und freien Aufenthalt und Niederlassungsfreiheit in der EU insoweit verweigert, als die Mitnahme der Finanzierung von Assistenz in anderen Ländern der EU meist verweigert wird und behinderte Menschen so kaum umziehen können.

Erfreut zeigte sich Naughton darüber, dass tausende behinderte Menschen europaweit an der e-Mail Aktion teilgenommen haben und so die EU-Abgeordneten mit Nachdruck auf die Wichtigkeit des Themas hingewiesen haben.

Es müsse sich noch viel ändern, denn „alltägliche Entscheidungen, wie z.B. der Zeitpunkt des Schlafengehens“ werden vielen behinderten Menschen vorenthalten, so Naughton weiter.

Alleine die Delegation aus Irland umfasst knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie Martin Naughton abschließend stolz erwähnt.

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