Sozialministerium veröffentlicht Studie zu Gewalt an Menschen mit Behinderungen
„Dass Menschen mit Behinderungen von Gewalt betroffen sind, ist kein Geheimnis mehr. Gerne werden auch Einzelschicksale in Medien thematisiert und …
Menschen mit Behinderungen sind häufiger von Gewalt betroffen als Menschen ohne Behinderungen. Eine Konferenz des Österreichischen Behindertenrats am 8. Oktober 2026 beschäftigt sich deshalb mit dem Thema Gewalt an Menschen mit Behinderungen.
Gewalt an Menschen mit Behinderungen ist immer noch ein viel zu wenig beachtetes Thema, obwohl sie deutlich häufiger von Gewalt betroffen sind als Menschen ohne Behinderungen.
Die Gründe für das höhere Risiko von Menschen mit Behinderungen sind unter anderem fehlende Inklusion und eine starke Abhängigkeit von anderen Menschen.
Schon 2019 zeigte eine umfassende vom Sozialministerium in Auftrag gegebene Studie über die Gewalterfahrungen von Menschen mit Behinderungen, dass dies ein Thema ist, das nicht ignoriert werden darf.
Artikel 16 der UN-Behindertenrechtskonvention besagt, dass ein Staat Menschen mit Behinderungen wirksam vor Gewalt schützen muss und notwendige Maßnahmen treffen muss, um ihnen ein sicheres und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Die Fachkonferenz „Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen. Ursachen, Prävention und Schutz“ am 8. Oktober 2026 beschäftigt sich mit Herausforderungen und Risiken rund um das Thema Gewalt und diskutiert, welche Schutz- und Präventionsmaßnahmen notwendig sind, damit Menschen mit Behinderungen ein gewaltfreies Leben führen können.
Wann: 8. Oktober 2026, 10:00 bis 16.30 Uhr
Wo: Veranstaltungszentrum Catamaran des ÖGB, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien. Es gibt auch die Möglichkeit online teilzunehmen.
Nähere Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Internetseite des Österreichischen Behindertenrats.
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