Fetozid-Gefahr durch pränatale Diagnoseverfahren bestätigt!

Die von der Lebenshilfe Österreich immer wieder geäußerten Befürchtungen erhalten nun eine traurige Bestätigung

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Dr. Peter Husslein, Vorstand der Universitätsfrauenklinik Wien, bestätigt laut einer Meldung im STANDARD vom 4.3.03 „mindestens 15“ Schwangerschaftsabbrüche nach der 24. Schwangerschaftswoche in den Jahren 1998 bis 2001.

Ohne begleitende Rahmenbedingungen und ethische Festlegungen wird eine selektive Qualität beim Schwangerschaftsabbruch eingeführt!

Die durch neue Diagnoseformen bewirkte „Durchsichtbarkeit“ von Schwangerschaften dient ohne gesetzliche Regelung keineswegs nur therapeutischen Zwecken. Wie in dem vom Gesetzgeber gebilligten Verfahren (Tötung eines lebensfähigen Kindes nach der 24. Schwangerschaftswoche) nun deutlich wird, fallen Embryonen mit (vermuteter!) Behinderung offenbar doch einer Selektion zum Opfer.

Dies geschieht auch aufgrund mangelnder Beratung durch die Ärzte. Es fehlt an ausreichender und notwendiger Betreuung der betroffenen Eltern – ein Fetozid kann ohne solche Beratung geradezu „schmackhaft“ gemacht werden.

Die Todeskämpfe einiger der betroffenen Kinder sind haarsträubend: Nach Verabreichung von Prostaglandinen (regen den Uterus zur Geburt an) sind sie auf die Welt gekommen sind, haben über eine Stunde gelebt, bis sie schließlich erstickt sind!!!

Somit wird klar, dass die Lebenshilfe Österreich bei ihrer Forderung der Streichung des Paragraphen zur sogenannten „eugenischen Indikation“ die Standpunkte der Menschenwürde und Menschenrechte aus mehr als gutem Grunde vertritt. Diese notwendige Streichung betrifft, wie man nun sehen kann, keineswegs die Fristenlösung.

Die neuen Methoden der pränatalen Diagnose müssen endlich, auch in Zusammenhang mit den biomedizinischen Forschungen, gesetzlich geregelt werden!

Ein erster Beginn wäre in Österreich – besonders nach diesen Meldungen – die ersatzlose Streichung der sogenannten „eugenischen Indikation“ aus dem Strafgesetzbuch – einer diskriminierenden und mit verheerenden Folgen verbundenen Regelung!

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