Feuerwehr rettet Enten statt Menschen

Es scheint fast unglaublich, was die "Ruhr Nachrichten" über eine verweigerte Hifeleistung berichten. "Man wäre halt besser als Ente zur Welt gekommen", meint ein Beteiligter.

Symbolbild: Enten am Sandstrand
BilderBox.com

„Enten werden gerettet, eine behinderte Frau nicht – der Schwerter Arzt Dr. Henning Born ist sauer auf die Leitstelle der Feuerwehr in Unna. Hier erklärte man sich nämlich als nicht zuständig, als eine behinderte Patientin aus dem Rollstuhl gefallen war“, berichten „Ruhr Nachrichten“ von einem Vorfall am 2. Juni 2009.

Was war passiert?

Eine ältere Frau war beim Umsetzen aus dem Rollstuhl gefallen und ihre Haushaltshilfe schaffte es nicht, ihr wieder in den Rollstuhl zu helfen. In ihrer Not wurde in der Folge die Leitstelle angerufen und um Hilfe gebeten; erfolglos.

Schlussendlich ließ der Arzt Dr. Henning Born „die Patienten in seiner Praxis warten und fuhr zur Unglücksstelle, um gemeinsam mit der Haushaltshilfe die Frau wieder in ihren Rollstuhl zu heben“, heißt es weiters im Bericht.

Rettung der Entenfamilie

„Eigentlich hätte ich die Sache auf sich beruhen lassen“, meint der Arzt rückblickend. Wenn er nicht in den Ruhr Nachrichten gelesen hätte, dass die Feuerwehr am Tag davor zur Rettung einer Entenfamilie ausgerückt war. „Man wäre halt besser als Ente zur Welt gekommen“, zeigt er sich verärgert.

„Auf jeden Fall kann es sich nur um ein Missverständnis gehandelt haben“, betonte man bei der Leitstelle und verspricht, man werde „Aufzeichnungsbänder der Leitstelle abhören und den Vorfall aufklären.“

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich