Figl ad Sima: Eigene Ankündigungen sind auch zu verwirklichen

Rot-Grün verkauft zweiten Lift am Stephansplatz als umgesetztes Projekt der ersten 100 Tage – Sima rudert nun öffentlich zurück

Markus Figl
ÖVP

„Während man in der ‚Zwischenbilanz: 100 Tage Rot-Grün2‘ (OTS0056, 2. März 2016) von Seiten der Stadtregierung einen ’neuen Lift zu den U-Bahnen‘ am Stephansplatz als ‚umgesetztes Projekt der ersten 100 Tage‘ feiert, rudert Stadträtin Sima nun wieder retour“, verweist Bezirksvorsteher MMag. Markus Figl auf den heutigen Artikel in der Kronenzeitung „Verwirrspiel um zweiten Lift“ und nimmt die zuständige Stadträtin in die Pflicht: „Eigene Ankündigungen und Zusagen sind auch einzuhalten. Ich darf Sie daher auffordern dafür zu sorgen, dass der von Ihnen bereits öffentlich versprochene Lift auch tatsächlich realisiert wird. Ich hoffe, mich in Ihnen nicht getäuscht zu haben und freue mich auf eine gemeinsame Eröffnung eines zweiten Liftes nach der Generalsanierung des Stephansplatzes 2017.“

Die Generalsanierung des Stephansplatzes sei für die Innere Stadt ein besonderes Anliegen. „Die Innere Stadt ist die Visitenkarte Wiens, die Visitenkarte Österreichs. Der Stephansplatz ist zweifelsohne das unbestrittene Zentrum Wiens. Dieser Vorbildfunktion muss auch das Erscheinungsbild des Stephansplatzes gerecht werden“, so der Bezirksvorsteher und bedankt sich bei der Stadt dafür, dass dieses so wichtige Projekt endlich angegangen wird.

Obwohl die U-Bahn-Station Stephansplatz eine der wichtigsten Umstiegsstellen Wiens ist, gibt es nur einen einzigen Lift von der Oberfläche hinab – im Haas-Haus. Davor bilden sich regelmäßig lange Warteschlangen.

„Ein Lift ist einfach nicht genug. Der Stephansplatz ist eine zentrale Drehscheibe und viele Menschen sind auf den Lift angewiesen. Daher bin ich den Wiener Linien dankbar, dass sie diesen Wunsch so positiv aufgenommen haben – fordere sie aber auch auf, diesen Ankündigungen Taten folgen zu lassen“, so Figl und abschließend: „Für mich ist klar: Das Ensemble des Stephansplatzes darf durch ein Lifthäuschen – oder andere Bebauungen – nicht beeinträchtigt werden. Der Dom soll voll zur Geltung kommen.“

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