Flughafen Wien arbeitet an Verbesserungen des Check-in 3

Im Juni 2012 wurde das neue Terminal Check-in 3 des Flughafens Wien eröffnet. Mit 4-jähriger Verspätung in Betrieb genommen, durfte man gespannt auf das neue Gebäude sein.

Flughafen Wien
Flughafen Wien AG

Es dauerte allerdings nicht lange und schon häuften sich die Beschwerden der Passagiere, unter anderem auch wegen mangelnder Barrierefreiheit. Zahlreiche Baumängel wurden festgestellt.

Zwei Schlichtungen fanden statt

Im Juli wurden daher zwei Schlichtungen von BIZEPS Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Bundessozialamt eingereicht, da sie sich diskriminiert fühlten.

Bei den Schlichtungen wurden gemeinsam mit der Flughafen Wien AG verbindliche Zeithorizonte zur Umsetzung von Verbesserungen vereinbart.

Detailliertere Informationen zu den Schlichtungen finden Sie in unserer Schlichtungsdatenbank.

Umdenken seitens des Flughafens

Die Flughafen Wien AG hat erkannt, dass es Verbesserungsbedarf gibt und es wurden gemeinsam mit Behindertenorganisationen 5 Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themenfeldern eingerichtet.

Seit August 2012 gibt es Sitzungen dieser Arbeitsgruppen. Viele Dinge wurden bemängelt. Die Verbesserungsmaßnahmen werden aber, sofern möglich, sehr rasch umgesetzt.

Natürlich gibt es auch Problemzonen wie z.B. zu wenige Aufzüge, hier sind Verbesserungen nicht innerhalb einiger Wochen möglich. Es ist schön, dass jetzt an konstruktiven Lösungen gearbeitet wird.

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0 Kommentare

  • Frage: Müssen denn Baupläne /Planungsunterlagen nicht VOR der Umsetzung auf die gesetzliche Richtigkeit (z.B. Barrierefreiheit) geprüft werden?

    Wenn nicht: Wäre das nicht ein erstrebenswertes Ziel? Für alle Beteiligten? Würde doch viel Ärger und Kosten sparen…

    @ „lange Wege“: Ich wurde vom Flughafenpersonal in Teneriffa geschoben, die Wege wären dort viel zu lang gewesen. Gehört sowas nicht auch zu „Barrierefreiheit?

  • Erst gestern wieder in den „Genuss“ des neuen Flughafens gekommen. Auch für leicht gehbehinderte Leute wie mich führen die irre langen Wege, die sich durch die Verlegung der Gepäckausgabe ergeben haben, zu Problemen…
    Unnötig lange Wege sind für niemanden barrierefrei!

  • Trotz Allem: Bei so einem kostspieligen Bau „vergisst“ man auf behinderte Menschen – Hat sich der oder die Architekt(en) nicht mit Barrierefreiheit bzw. barrierefreie Maßnahmen beschäftigt?