Förderung statt Wahlkampfgetöse

Die Presse: Interessenvertreter der Behinderten fordern eine Besserstellung für hilfsbedürftige Menschen. Sie verfolgen aber mit Skepsis, daß diese Gruppe im Wahlkampf zu einem Thema wird.

Wie „Die Presse“ berichtet sind mit dem Wirbel um ein FP-Inserat Behinderte wieder ins öffentliche Interesse gerückt. „Der FP-Slogan „Nur in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ rief Empörung hervor. Die FPÖ bedauerte und will nun aus der Not eine Tugend zu machen: Im Wahlkampf möchte sie die Probleme Behinderter thematisieren. Ein Versprechen, das bei den Betroffenen Skepsis hervorruft. „Wenn sich für uns tatsächlich etwas änderte, dann würden wir uns von Parteien ja sogar instrumentalisieren lassen“, meint Klaus Voget, Chef des Dachorganisation der Behindertenverbände, der Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation. „Bisher haben wir aber die Erfahrung machen müssen, daß nach Ankündigungen das Interesse an der Umsetzung gering ist“. Voget fordert eine Verbesserung der seiner Meinung nach schlechten Lage von Behinderten: „Die Sparpakete haben uns hart getroffen“. Nun müßten soziale Verbesserungen durchgesetzt werden: Das Pflegegeld sollte der Inflationsrate angeglichen werden. „Dies ist seit 1996 nicht mehr geschehen“, klagt Voget.“, wie „Die Presse“ weiters berichtet.

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