33. Woche 2026 – Barrierefrei angeln in Villach
Am Drauradweg in Villach gibt es diesen rollstuhlgerechten Angelplatz. Er gehört zum Revier des Fischereivereins Äsche. Vor zwei Jahren berichteten …
Freiheitliche fordern Ende des menschenunwürdigen Begutachtungschaos und eine zentrale, faire Anlaufstelle für Betroffene
Die heute von Behindertenanwältin Christine Steger präsentierten Forderungen nach einer grundlegenden Reform im Begutachtungswesen für Menschen mit Behinderungen seien ein „verheerendes Zeugnis für die Sozialpolitik der schwarz-rot-pinken Verlierer-Koalition“, erklärte heute FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch. Der Bericht bestätige ein Systemversagen, auf das die Freiheitlichen seit Jahren unermüdlich hinweisen würden.
„Der Bericht der Behindertenanwältin bestätigt schwarz auf weiß, was wir Freiheitliche seit langem anprangern: Ein System, das Kranke, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung nicht unterstützt, sondern schikaniert und zermürbt. Anstatt Hilfe zu leisten, hat die Verlierer-Koalition ein Bürokratiemonster geschaffen, das die Betroffenen in einer Endlosschleife von Anträgen, Gutachten und entwürdigenden Befragungen gefangen hält. Das ist kein Versehen, das ist geplante Willkür und an Menschenverachtung kaum zu überbieten!“, so Belakowitsch.
Für die FPÖ-Sozialsprecherin sei es untragbar, dass Betroffene für Pflegegeld, Behindertenpass oder Invaliditätspension bei unzähligen verschiedenen Stellen immer wieder die gleichen Hürden überwinden müssten.
„Diese Zersplitterung der Zuständigkeiten ist eine reine Arbeitsbeschaffung für die Bürokratie, aber eine massive Belastung für die Menschen und ihre Familien. Es kann nicht sein, dass sich Betroffene immer wieder aufs Neue ‚beweisen‘ müssen, oft vor Gutachtern, denen jegliche Spezialisierung fehlt und die in kürzester Zeit über ganze Schicksale entscheiden“, kritisierte Belakowitsch.
Besonders scharf verurteilte die FPÖ-Sozialsprecherin den im Bericht geschilderten respektlosen Umgang mit den Betroffenen.
„Es ist eine Schande, dass Menschen, die ohnehin schon mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen haben, von oben herab behandelt und unter einen Generalverdacht gestellt werden. Hier geht es nicht mehr um medizinische Notwendigkeiten, sondern um ein System, das auf Misstrauen und Gängelung aufgebaut ist. Die Geschichten von respektloser Kommunikation und kasernenartigem Ton sind keine Einzelfälle, sondern das Symptom einer kalten, empathielosen Politik, die den Menschen aus den Augen verloren hat.“
„Wir Freiheitliche fordern ein Ende dieses unwürdigen Schauspiels! Es braucht eine einzige, zentrale und vor allem faire Begutachtungsstelle mit sozialer Kompetenz, die den Menschen dient und nicht der Bürokratie. Weg mit den Mehrfachbegutachtungen und den Schikanen! Stattdessen müssen wir ein System schaffen, das auf Vertrauen und echter Unterstützung basiert“, stellte Belakowitsch abschließend klar.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Am Drauradweg in Villach gibt es diesen rollstuhlgerechten Angelplatz. Er gehört zum Revier des Fischereivereins Äsche. Vor zwei Jahren berichteten …
A.S. ,
22.07.2026, 00:42Die gute Frau Belakowitsch hat offenbar vergessen, wessen Suppe die aktuelle Regierung auslöffeln darf und wer davor das Gesundheits- und Sozialwesen so krachend zerlegt hat. Ich bilde mir ein die Farben waren blau und türkis, aber ich kann mich täuschen.
Und gerade „von oben herab“, kalt und empathielos kann die FPÖ am allerbesten, davon kann ich als queerer Mensch mit Behinderung ein Lied singen.
Wollen wir noch damit anfangen wie barrierefrei und Behindertenfreundlich das schwarz-blau regierte Niederösterreich ist? Oder ist das ja gaaaaaaaaaaanz was anderes, Frau Belakowitsch?