FPÖ-Gartelgruber: Gleiches Recht auf Leben

Die eugenische Indikation widerspreche der Behindertengleichstellung sowie der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen.

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„Entgegen diverser Aussagen der politischen Konkurrenz stellt die FPÖ die Fristenlösung nicht in Frage. Wir weisen aber darauf hin, dass Abtreibungen im Rahmen der Fristenlösung nach wie vor strafrechtswidrig, allerdings straffrei, sind. Aber Spätabtreibungen gehören sensibel und ausführlich diskutiert: Es kann doch nicht sein, dass das Töten des behinderten Kindes im Mutterleib fünf Minuten vor der Geburt legal ist, fünf Minuten nach der Geburt verboten“, erklärt die Obfrau des Freiheitlichen Familienverbands (FFV) Tirol, FP-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber als Mit-Unterzeichnerin eines FP-Antrags, der eine entsprechende Änderung des Strafgesetzbuches fordert.

Die eugenische Indikation widerspreche der Behindertengleichstellung sowie der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen. Sie sei als Diskriminierung behinderter Menschen zu unterbinden, so Gartelgruber: „Wir wollen diesen unmenschlichen Zustand beenden. Zusätzlich zu den legistischen Maßnahmen fordern wir aber auch mehr Unterstützung für werdende Mütter und Eltern, damit diese sich zum Kind bekennen: Solch schwierige Entscheidungen müssen auch mit den Eltern ausführlich besprochen werden. Es ist für eine Mutter nämlich fast unmöglich, in relativ kurzer Zeit hier ein rationales Urteil zu treffen.“

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