FPÖ-Hofer gegen Regress-Wiedereinführung bei Pflege

Steiermark-Lösung ist keinesfalls fair

Norbert Hofer
FPÖ

Der Behindertensprecher der FPÖ, Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer bedauert „die unsoziale Einstellung“ der für die Wiedereinführung des Pflegeregresses ab 1. August in der Steiermark verantwortlichen Landesrätin, Kristina Edlinger-Ploder.

Es könne keineswegs von einer „fairen Lösung“ die Rede sein, wie dies seitens der Landesrätin betont werde, so Hofer. Im Gegenteil handle es sich dabei um eine Art „Bestrafung“ jener Menschen, die Kinder großgezogen haben.

Hofer hält der Neueinführung des Regresses mit Anfang August 2011 entgegen, dass unbedingt eine Gleichbehandlung von Eltern und Großeltern einerseits und Kinderlosen andererseits geschaffen werde müsse. Bei Senioren ohne Nachkommen bezahle die öffentliche Hand, bei Pflegebedürftigen mit Kindern müssten diese die Kosten mittragen.

Das könne keinesfalls eine gleichrangige Lösung sein! Der freiheitliche Behindertensprecher spricht sich deshalb nachdrücklich gegen eine Wiedereinführung eine Regressregelung aus.

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0 Kommentare

  • Vielleicht müssen wir Landesebene und Bundesebene unterscheiden.

    Auch scheint es mir, als ob sich die Behindertensprecher von Parteien innerhalb ihrer Parteien nicht genug durchsetzen.

    Besser ein Behindertensprecher als kein Behindertensprecher. So gibts wenigstens ein bißchen Dialog.

  • Wie bitte? Hofer spricht sich gegen das aus, was sein kärntner Parteikollege Soziallandesrat Ragger einkommensabhängig ab 1.1.2012 wieder einführen wird??? (Jahre zuvor von der damaligen SPÖ-Landesräten Schaunig abgeschafft).

    Mal ganz ehrlich: Ich glaube eine Regierungsbeteiligung der FPÖ würde unsere Situation eher verschlechtern als verbessern.