Parlament Österreich

FPÖ-Hofer: Hörbehinderte und gehörlose Menschen in parlamentarisches Geschehen einbinden

Bereits seit Jahren wird darüber diskutiert, wie Behindertenrechte im parlamentarischen Geschehen gestärkt werden können. Im Rahmen des Umbaus des Plenarsitzungssaales soll dieser nun auch barrierefrei gestaltet werden.

FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer: „Wir müssen jetzt aber endlich auch zu konkreten Maßnahmen für Hörbehinderte und gehörlose Menschen kommen. Diese bleiben vom parlamentarischen Geschehen weitgehend ausgeschlossen.“

Technisch am leichtesten umsetzbar wäre bei Live-Übertragungen aus dem Parlament eine Simultan-Untertitelung, die über Teletext eingerichtet werden kann und je nach Bedarf vom einzelnen Seher zugeschaltet wird.

Norbert Hofer: „Derzeit gibt es in Österreich 10.000 Menschen, die gehörlos sind und die Gebärdensprache verwenden. Eine Simultan-Untertitelung hätte aber den großen Vorteil, dass auch Gehörgeschädigte, die die Gebärdensprache nicht verstehen, die Live-Debatten mitverfolgen könnten. Insgesamt gibt es in Österreich rund 500.000 Gehörlose und stark Schwerhörige.“

Untersuchungen des ORF zeigen, dass das Interesse von Gehörlosen an Informationssendungen besonders groß ist. Die ZiB, diese wird für Gehörlose mit Untertitel versehen, erreicht einen Nutzungsgrad von mehr als 90 Prozent.

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