FPÖ-Hofer: Kritik an unterschiedlicher Bewertung von Behinderungen je nach Bundesland

Höhe der Pflegegeld-Auszahlung differiert stark zwischen Wien und Vorarlberg

Norbert Hofer
FPÖ

Der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Ing. Norbert Hofer kritisiert, dass die durchschnittliche Auszahlung von Pflegegeld zwischen Wien und Vorarlberg stark differiert. „So wird in Vorarlberg im Monat gleich um durchschnittlich 100 Euro mehr ausbezahlt als in Wien“, erklärt der Abgeordnete. Zudem liege Wien beinahe 300 Euro unter dem gesamtösterreichischen Durchschnitt.

Außerdem werde ein und dieselbe Einschränkung in den verschiedenen Bundesländern auch unterschiedlich bewertet. Österreich sei stolz darauf, ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz zu haben, behinderte und pflegebedürftige Menschen könnten von einer Gleichbehandlung nur träumen.

Hofer erläutert: „Ich habe aus diesem Grund eine parlamentarische Anfrage an den Sozialminister gestellt, um zu klären, wie er sich diese Ungleichbehandlung erklärt.“ In der Anfragebeantwortung des Sozialministers stecke man den sprichwörtlichen Kopf in den Sand und man behaupte, dass sich diese Ungleichbehandlung vor allem durch das „unterschiedliche Antragsverhalten“ ergebe.

Hofer: „Das kann es wohl genau so wenig sein wie demographische Differenzen, die wenigstens nachvollziehbar sind.“ Er werde sich daher weiter für eine schlüssige Standardisierung und letztendlich in der Praxis kontrollierbare Abwicklung des Begutachtungsverfahrens einsetzen. Dazu sei bereits ein Antrag im Nationalrat eingebracht worden.

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0 Kommentare

  • @erwin riess: Vielen Dank für Dein Statement! Du sprichst mir aus der Seele und ich kann das mehr als unterschreiben. Derartige Positionierungen sind dringend notwendig. Auch, um nicht zu sagen, gerade innerhalb der Behindertenbewegung.

  • herr hofer zeigt immer wieder gute initiativen im behindertenbereich. gleichzeitig ist er stellvertretender parteivorsitzender einer partei, die in ganz europa als rechtssextrem, antisemitisch (affäre Muzicant) offen rassistisch und tief im braunen sumpf stehend (affäre graf!) wahrgenommen wird. ich frage herrn ing. hofer: worauf wollen Sie hinaus? heimische krüppel gegen „ausländergesindel“ ausspielen? sie betreiben ein falsches spiel. entscheiden Sie sich. entweder ein ehrlicher anwalt österreichischer UND ausländischer behinderter menschen! oder parteigänger einer halbbraunen partie, deren vorläufer behinderte menschen massenhaft ermordeten! wenn es Ihnen Ihre scham schon nicht sagt: beides zusammen geht nicht.
    Mit höflichen grüßen! dr. erwin riess