FPÖ-Hofer: Pflegegeld wird ab 2020 jährlich valorisiert

„Heute ist ein guter Tag für die pflegebedürftigen Menschen in diesem Land“

Norbert Hofer
FPÖ

FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann Norbert Hofer begrüßt die Einigung aller Parlamentsparteien für eine jährliche Anpassung des Pflegegeldes für alle Pflegestufen ab dem Jahr 2020.

„Heute ist ein guter Tag für die pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörige in Österreich. Ich freue mich, dass sich im freien Spiel der Kräfte alle Parteien für die Erhöhung des Pflegegeldes aussprechen und wir diese Maßnahme gemeinsam umsetzen können. Wir beweisen mit diesem Beschluss, dass wir trotz der bevorstehenden Nationalratswahl viel für die Menschen weiterbringen“, so Hofer.

Der FPÖ-Klubobmann hat die die jährliche Valorisierung des Pflegegeldes jahrelang vehement gefordert. Denn das Pflegegeld sei vor mittlerweile 26 Jahren mit dem Ziel eingeführt worden, einen Großteil der durch die Pflege entstehenden Kosten abzudecken, jedoch habe es in der Vergangenheit immer wieder Verschlechterungen gegeben.

„Es geht aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Frage, wie Pflege künftig organisiert werden soll. Vor allem die Betreuung in den eignen vier Wänden muss deutlich attraktiver werden. Diesem Thema müssen und werden wir uns intensiv widmen. Jetzt setzen wir einmal mit der Valorisierung des Pflegegeldes einen ersten aber wichtigen Schritt für eine finanzielle Besserstellung der Pflegebedürftigen“, betont Hofer.

Norbert Hofer drängt auf die Umsetzung eines Pflegekonzeptes unmittelbar nach der Nationalratswahl. Dabei müsse auch über eine weitere Erhöhung einzelner Pflegegeldstufen gesprochen werden, vor allem dann, wenn Menschen zuhause gepflegt werden.

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5 Kommentare

  • Hallo meine Sohn Mohamed omairat ihr ist bihendert hatte bihendertauswis 100% bihendert und hat pflege grad 5 ich frage wigen Erhöhung pflegegeld ab 2020 erhöhung das pflegegeld ich will das nehme für meine Sohn ich bin Mutter für Mohamed ich bin Betreuung für Mohamed wohnen ich und Mohamed zusammen in [Adresse entfernt] ich wollte fragen gibt antrag uder ohne antrag von Who kann das Erhöhung nehme bitte ich warte dein antwortet viele Grüße von Familie omairat

    • Die jährliche Erhöhung findet automatisch statt, da brauchen Sie keinen Antrag.

  • ICH BEKOMME STUFE 2 , HABE ABER IM MAI DAS LETZTE MAL PFLEGEGELD BEKOMMEN. FRAGEN LAUFEN BEI DER AOK NACH WANN ICH ES WIEDER BEKOMME .WERDE LAUFEN VERDRÖSTET ODER AN ANDERE VERWIESEN WO ICH AUCH NICHT MEHR ERFAHRE . MÖCHTE GERN WISSEN WANN UND WÄR MIR GENAU SAGEN TUT WANN ICH ES WIEDER BEKOMME .BINS LEID STÄNDIG ZU BETTELN.

    • Wenn sie sagen sie haben bei der AOK nachgefragt gehe ich davon aus, dass Sie in Deutschland leben. Da können wir ihnen leider nicht helfen.

  • Die Erhöhung ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber immerhin wird mal etwas für Menschen mit Beeinträchtigung gemacht. Ich habe einen inkompl. Queerschnitt und bin Rollstuhlfahrerin. Für einen Elektrorollstuhl habe ich zwei Jahre kämpfen müssen. Ich bin auch immer noch erzürnt, dass jemand, der Pflegegeld bezieht, trotzdem bei Kuren oder auch im Spital, den Selbstbehalt zahlen muß. Das obwohl ich meinen Krankenkassenbeitrag auch noch zahlen muß und nicht mal die Mindestpension bekomme. Mir wird immer nur gesagt, dass ich ja ohnedies verheiratet bin. Die ganzen Selbstbehalte, vor allem für meine notwendigen Medikamente, nehmen mir auch einen Teil meiner Pension weg. Ich mußte sogar den Lift, den ich im Haus einbauen lassen mußte, er hatte € 27.000,– gekostet, alleine zahlen. Mir wurde nur mitgeteilt, dass es anderen schlechter gehen würde. Wenn mein Mann nicht so viele Überstunden machen würde, würde er auch nicht das Geld verdienen, dass er hat. Wenn mein Mann einen Krankenstand braucht, fehlen uns gleich mal mehrere Hundert Euro, da er Kraftfahrer ist und dann die Diäten und Überstunden wegfallen. Er hat zu allem Übel auch noch eine Schuppenflechte bekommen, da ich auch immer wieder krank wurde und er sehr viel Streß hat. Er ist immer für mich da, aber manchmal würde ich mir wünschen, dass man auch auf pflegende Angehörige Rücksicht nehmen würde. Jede Ausländerin kann mit dem Gatten auf Kur gehen und der Gatte brauch noch nicht mal seinen Selbstbehalt zahlen, da er ja die Sprachbarriere beheben muß. Vielleicht, kann man mal alle Seiten beleuchten und für mehr Gerechtigkeit sorgen und die Österreicher nicht im Regen stehen lassen. Ich kenne einige Familien, die behinderte Kinder haben und denen das Leben von Seiten der Behörden nicht wirklich leicht gemacht wird.

    Würde mich einfach nur freuen, wenn die Anregungen mal aufgenommen werden, oder wenn die Behörden nicht immer nur auf Stur schalten, sondern jeden Fall genau prüfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Monika Wagner