AK-Studie bestätigt Kritik von Antragsteller:innen an PVA-Begutachtung
Täglich wenden sich Mitglieder an die Arbeiterkammer Oberösterreich und schildern ihre Probleme in Zusammenhang mit Gutachten durch die Pensionsversicherungsanstalt (PVA). …
„Wer Pflege braucht, muss sie auch bekommen – Antrag zur Verhinderung falscher Einstufungen im Parlament eingebracht“
„Ich kann die Aussagen von Behindertenanwältin Christine Steger vollkommen nachvollziehen. Es ist nämlich eine Tatsache, dass die Kritik an der Struktur und Praxis der Pflegegeldeinstufungen immer lauter wird. So berichten Betroffene, dass ihr tatsächlicher Pflegebedarf bei der Einstufung nicht ausreichend anerkannt wird und viele Fälle erst über den Rechtsweg korrigiert werden können. Wir fordern schon seit Langem eine bedarfsgerechte, faire und nachvollziehbare Pflegegeldeinstufung. Bei der Einstufung von Pflegegeldbeziehern muss der tatsächliche Pflegebedarf vollumfänglich und transparent anerkannt werden. Wer Pflege braucht, muss sie auch bekommen. Alles andere wäre sozial ungerecht und für die Betroffenen schlicht unwürdig. Gerade in einem sensiblen Bereich wie der Pflege braucht es größtmögliche Transparenz, Verlässlichkeit und Gerechtigkeit im System“, sagte der freiheitliche Pflegesprecher NAbg. Mag. Christian Ragger zur laufenden Diskussion über eine Reform bei den Begutachtungen zu Pflegegeld, Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspension sowie zum Grad einer Behinderung.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Dieser Wegweiser zu öffentlichen Toiletten wurde in Malta gesichtet. Vielen Dank unserer Leserin Elisabeth Chlebecek für dieses Foto!
Robert Müller ,
23.03.2026, 20:17Schäbig!
Was hat die FPÖ eigentlich selbst zu verantworten, als sie gemeinsam mit der ÖVP regiert hat?
Plötzlich waren erwachsene Menschen mit Behinderungen gezwungen, ihre eigenen Eltern auf Unterhalt zu klagen – selbst dann, wenn diese kaum über die Runden kommen.
Mit der Sozialhilfe-Reform wurde ein zentrales Prinzip gekippt: das Recht auf ein abgesichertes Existenzminimum. Aus Mindeststandards wurden Höchstsätze – aus Schutz wurde Begrenzung.
Dazu kamen:
– Kürzungen durch die Staffelung der Kinderzuschläge
– Schlechterstellungen im Bildungssystem
– Benachteiligung von Menschen ohne ausreichende Deutschkenntnisse
– weniger Selbstbestimmung durch Sachleistungen statt Geld
Und dann mit dem Finger auf andere zeigen?
Schäbig bleibt schäbig.