FPÖ-Spanring: Mindestlohn und Sozialversicherung sind auch für Menschen mit Behinderung essentiell

Mindestlohn und Sozialversicherung sind für jeden Arbeitnehmer in Österreich eine Selbstverständlichkeit, nicht aber für Beschäftigte in Behindertenwerkstätten.

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Das bestätigte der Sonderbericht der Volksanwaltschaft „Keine Chance auf Arbeit – Die Realität von Menschen mit Behinderung„.

„Das Ergebnis dieses Berichtes ist ein Armutszeugnis für den Umgang mit Menschen mit Handicap“, sagte dazu der freiheitliche Bundesrat Arthur Spanring in seinem heutigen Debattenbeitrag dazu.

„Menschen mit Behinderung werden in Österreich vom Arbeitsmarkt nahezu ausgeschlossen und falls doch jemand eine Anstellung zum Beispiel in einer Behindertenwerkstätte bekommt, wird er mit einem Taschengeld abgespeist. Dies ist weder wertschätzend, noch entspricht es der tatsächlichen Abgeltung der dort geleisteten Arbeit und des besonderen Engagements, das dort Personen mit besonderen Bedürfnissen an den Tag legen“, erklärte der Bundesrat.

„Im Regierungsprogramm der aktuellen schwarz-grünen Bundesregierung findet sich zu dieser Thematik folgender Satz: ‚Lohn statt Taschengeld-Gemeinsame Erarbeitung der Umsetzungsschritte mit den Stakeholdern‘. Um diesen so wichtigen Anliegen Vorschub zu leisten, haben wir Freiheitliche heute im Bundesrat einen Antrag eingebracht, der einen verpflichtenden Mindestlohn, Sozialversicherung, Kranken-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung und insbesondere auch eine Pensionsversicherung für Beschäftigte in Behindertenwerkstätten einfordert“, bekräftigte Spanring.

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Ein Kommentar

  • Die blaue Sozialministerin Hartinger-Klein hatte die Chance nicht genutzt das zu ändern …

    Wenigstens in der Opposition ab und zu etwas Sinnvolles …