FPÖ verlangt Prüfung der Pflegesituation in Heimen

Hofer: Kein Datenmaterial in Österreich

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Der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Ing. Norbert Hofer greift die vor kurzem erhobenen Vorwürfe gegen die Leitung eines Pflegeheimes in Kärnten auf und kritisiert in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass es in Österreich keinerlei Datenmaterial zur Lage von pflegebedürftigen Menschen in Heimen gibt.

Das, so Hofer, stellt bereits einen Missstand dar. In Deutschland wurde erst aufgrund einer Erhebung bekannt, wie sehr pflegebedürftige Menschen in viel zu vielen Einrichtungen vernachlässigt werden.

Die Menschen bekommen zu wenig zu essen und trinken, werden schon am Nachmittag ins Bett gebracht und sind in vielen Fällen wund gelegen.

„Daher fordert Hofer die Erstellung eines Pflegeberichtes, der dem Nationalrat zuzuleiten ist. „Die Situation pflegebedürftiger Menschen muss erhoben werden, damit die Politik die notwendigen Maßnahmen setzen kann.“

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0 Kommentare

  • Ich bin der Meinung das es vor allem mehr unangekündigte Kontrollen von Fachleuten geben sollte.

  • endlich wird es zeit. im pensionistenheim am loqeiplatz im 6. bezirk ließ man einige bewohner unter der leitung von frau direktor ayklar verhungern. es liegen auch einige patienten auf der bettenstation mit dekubitus bis auf die knochen da die pflege sehr mangelhaft ist. ich lebte persönlich einige jahre dort es war ein horror und jetzt wirkt die frau direktor im krisenzentrum in st. pölten ein skandal.

  • Ein weiteres Heimrisiko durch die Kasernierung ist Vitaminmangel (tinyurl.com/heime-unterversorgung): >> … Die meisten Bedenken bereiten jedoch alte Menschen, die nicht mehr selbst mobil sind. „In Altersheimen ist der Vitamin-D-Mangel geradezu eklatant, liegt bei ihren Bewohnern doch der Wert häufig unter zehn Nanogramm Vitamin D pro Milliliter Blut, was jedem Mediziner eine Gänsehaut beschert. Denn die Folgen eines solchen Defizits sind Knochenerweichung, schwerer Muskelabbau oder eine hohe Knochenbrüchigkeit“, so der Knochenspezialist. …. << Das ist - in ökonomistischer Denke bewusst in Kauf genommene - systemische Körperverletzung mit schlimmsten Langzeitfolgen. Wer trägt in den - ach so hoch anerkannten - "Heimen" die strafrechtliche Verantwortung für diese "gröbliche Vernachlässigung" hilfloser und teilweise auch unmündiger Menschen? Wann werden spatenstichfeiernde Bezirkskaiser, millionenverschleudernde Landesfürsten sowie die in überholten institutionellen Sonderwelten steuermittelvernichtende "Sozial"-Politiker zur Verantwortung gezogen? Was machen die - ach so - "kompetenten" Aufsichtsbehörden: Packeln, wegsehen, vertuschen, aussitzen, ... weiter wie schon immer! Eines der Probleme ist, dass die Landes-Aufsichtsbehörden mit ihrer Rolle als Kostenträger ein eindeutiges Befangenheitsproblem haben (tinyurl.com/amtsbefangenheit)! Die Überprüfungen müssten natürlich ausschließlich unangekündigt erfolgen. Völlig unabhängige Experten (inkl. solcher "in eigener Sache") könnten erst in mehrtägigem Auditing einen realen Einblick bekommen. Diese sollten neben Anonymbefragung von Mitarbeitern, Bewohnern und Angehörigen bzw. Vertrauenspersonen alle Abläufe eines "Heimes" einige Tage lang beobachten und in der Einrichtungen mitleben.