Frauentag: Frauen mit Behinderungen sichtbar machen!

Frauen mit Behinderungen fordern mehr Sichtbarkeit ihrer Lebensrealitäten

Cornelia Scheuer
BIZEPS

Frauen mit Behinderungen werden auf verschiedenen Ebenen diskriminiert. Sowohl die Kategorie „Frau“ als auch die Kategorie „Behinderung“ verhindern in vielen Situationen eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft.

Die mehrfache Diskriminierung verhindert schon im Mädchenalter den Aufbau von Selbstvertrauen und Eigenständigkeit.

Die Diskriminierung auf Grund der Behinderung ist immer sichtbarer, als die auf Grund von Frausein. Man kann dies aber nicht getrennt voneinander betrachten. Frauen mit Behinderungen haben einen erschwerten Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Gesundheit und zu Schwangerschaft. Sie haben ein hohes Risiko, physische sowie psychische Gewalt zu erfahren.

„Es ist wichtig, immer wieder auf die Lebensrealitäten von Frauen mit Behinderungen hinzuweisen. Dafür müssen Vorbilder sichtbar gemacht und Strategien gegen die Mehrfachdiskriminierung entwickelt werden“, meint Cornelia Scheuer von BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben.

Anlässlich der kürzlich stattgefundenen Pressekonferenz: „Für eine Zukunft, in der Frauen mit Behinderungen sichtbar, sicher und selbstbestimmt leben!“ fordert auch BIZEPS eine Zukunft, in der Frauen mit Behinderungen gleichberechtigt sind.

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2 Kommentare

  • Nach meiner Erfahrung ist es eine völlige Idiotie einebehinderte Frau wegen ihrer Behinderung zu dikriminieren.Ich bin seit über 40 Jahren mit einervon Geburt an querschnittgelähmten Frau verheiratet und wir haben ein glückliches Leben geführt, das in nicht absehbarer Zeit zu Ende gehen wird, denn man Krebs bei Ihr diagnostiziert.der wurde in1905 festgestellt und bestrahlt. Die Chefin der Strahlenklinik betrachtete das Hinterteil meiner Frau und meinte:“Alles in Ordnung“ Danach war die Frauenklinik in Aktion, sie bat nach der Untersuchung um eine erneute Untersuchung.
    Ich beschafft meiner Frau bei der örtlichen Frauenarztpraxis eine Überweisung und fuhr mit der Frau im Taxi zur Frauenklinik, dort machte man die Untersuchung und scgickte meine Frau heim. Es geschah viele Jahre nichts.
    Anfang Nov. 2019begann weine Klinikrundreise und in der zweiten Klinik wurde bemerkt, dass der Krebs sich ausgeweitet hatte, das Gesäß und der stummel des linken Fußes waren regelrecht explosiv zerrissen. Dann ging es weiter zu einer , dieses Mal anderen Strahlenklinik in Karlsruhe und anschließend in die ViDia Palliativivstation. Dort verblieb sie etwa drei Wochen, dann wurde sie nach Hause entlassen. Hier machte sie dann wie üblich die Hausarbeit, es gab keinen Grund zu diskriminieren, sondern eher zu loben. wir haben eine Tochte und zwei herrliche Enkel die allerdings in Kanada leben und nichts für Mutter oder Oma tun können

    • Vielen Kraft Ihnen und Ihrer Frau!