Friedensnobelpreis eine Entscheidung „gegen Krüppel, Blinde, Einarmige“?

Ein Zeitungsständer mit verschiedenen Tageszeitungen. Bild, Frankfurter Allgemein, Neue Zürcher Zeitung und andere.

Sie sind verwirrt? Ja, dass waren wir auch, als wir diese „Post von Wagner“ in der BILD gelesen haben.

Die Europäische Union brachte diesem Kontinent Frieden und Zusammenarbeit, wo noch kurz davor zwei Weltkriege tobten und unsägliches Leid herrschte. Wahrlich ein Grund zur Freude und auch Grund für die Verleihung des Friedensnobelpreises an Europa. So könnte man es zusammenfassen.

In der BILD liest sich dies jedoch so:

Das alles ist mehr als 60 Jahre her. Feinde sind Freunde geworden. Den Friedensnobelpreis an die EU zu vergeben, ist eine gute Entscheidung.

Gegen Krüppel, Blinde, Einarmige.

An diesem Text ist nicht nur die Sprache sondern auch das Ergebnis der Verkürzung höchst kritikwürdig. Man wird davon ausgehen können, dass Alfred Nobel keinen Preis gegen Menschen stiftete.

Alles sollte so einfach wie möglich gemacht sein, aber nicht einfacher„, wusste schon Albert Einstein.

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