4. Woche 2026 – Behindertenparkplatz in Halbkreisform
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"Um die Barrierefreiheit unserer Beratung noch zu steigern, ist unser Beratung & Service-Center am Standort Guglgasse mit zahlreichen barrierefreien Features ausgestattet", informierte der Fonds Soziales Wien (FSW) im Dezember 2025 und verweist auch auf Schreiben in einfacher Sprache.
Im Rahmen eines großen Umbaus wurde das Beratung & Service-Center am Standort Guglgasse des FSW deutlich verbessert. Petra Gottwald, Leiterin des FSW-Kund:innenservice, hält dazu fest:
Um die Barrierefreiheit unserer Beratung noch zu steigern, ist unser Beratung & Service-Center am Standort Guglgasse mit zahlreichen barrierefreien Features ausgestattet.
Für Menschen mit Hörbeeinträchtigung gibt es ein mobiles, induktives Hörsystem. Schallabsorbierende Wandpaneele und eine reizarme Gestaltung ermöglichen eine angenehmere Beratungssituation. Ergänzend werden Video-Beratungen für einen noch niederschwelligeren Zugang angeboten.
Seit Oktober 2025 gibt es nun auch beim FSW Beratung in Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS). Ein taktiles Leitsystem unterstützt sehbeeinträchtigte Personen bei der Orientierung.

„Neu und besonders ist außerdem ein spezieller multifunktionaler Sanitärraum – einer der ersten dieser Art in Wien. Der Zugang für alle Menschen mit Behinderung soll künftig während der Öffnungszeiten möglich sein. Neben einem höhenverstellbaren WC sowie Waschbecken gibt es einen Hebelifter, der im ganzen Raum beweglich ist. Eine spezielle Duschliege ermöglicht die Körperwäsche“, erläuterte der FSW in einer Aussendung.

Die IVMB und die Kompetenzstelle barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen der MA 25 sowie Stabstelle Betriebsführung im FSW besprachen im März 2025 Anforderungen für Umbauten zur Steigerung der Barrierefreiheit im Beratung & Service-Center des FSW.
Diese neue WC ist eines nach den Kriterien „WC für alle“, wie sie von der Interessenvertretung der Menschen mit Behinderung (IVMB) der Stadt Wien schon länger nahegelegt werden. Diese Umsetzung beim FSW ist daher sehr erfreulich. Weitere „WC für alle“ sind zwischen IVMB und der Stadt Wien in Verhandlung; beispielsweise im Hof 8 des Wiener Rathauses.
Die FSW-Aussendung erwähnte auch, dass die Vorlagen der Schreiben des Bereichs Behinderung und Inklusion in einfache Sprache übersetzt sind bzw. umgestellt werden. Dieser Prozess wurde in der Vergangenheit gestartet und soll 2026 positiv abgeschlossen werden.
Susanne Gabrle, die Leiterin des Fachbereichs Behindertenarbeit, Mobilität und Beratung, informierte BIZEPS über die Details wie folgt:
Im Bereich des Kund:innenservice Behinderung und Inklusion sind derzeit 57 Schreiben an Kund:innen bereits in einfache Sprache übersetzt und in Verwendung.
Das sind zum Beispiel Förderbewilligungen und Detailinformationen zu Leistungen wie etwa Tagesstruktur, Teilbetreutes Wohnen oder Vollbetreutes Wohnen.
Geplant ist, alle weiteren Schreiben des Bereichs Behinderung und Inklusion im Laufe des Jahres 2026 in einfache Sprache zu übersetzen und in der Kund:innenkommunikation zu verwenden.
Das FSW-Kund:innenservice arbeitet außerdem daran, auch für alle anderen Zielgruppen des FSW Unterlagen in einfacher Sprache zur Verfügung zu stellen.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Dieser Behindertenparkplatz beim Hotel Stoiser in Bad Loipersdorf in der Steiermark ist wahrlich kurios. Einerseits steht dort eine „Parken verboten“- …