Fundierte Ausbildung als Beitrag zur Chancengleichheit

Im Dezember 2007 startete ein Universitätslehrgang für Gebärdensprachlehrerinnen und Gebärdensprachlehrer; am 13. März 2010 wurden die Zertifikate übergeben.

Universitätslehrgang für Gebärdensprachlehrerinnen
Dotter, Prof. Franz

Zum ersten Mal erhielten Gebärdensprachbenutzerinnen und -benutzer in Österreich einen akademischen Abschluss, welcher sie qualifiziert, Kurse in Österreichischer Gebärdensprache abzuhalten, erläutert Mag. Christine Kulterer vom Zentrum für Gebärdensprache und Hörbehindertenkommunikation an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt in einer Aussendung den Stellenwert der Ausbildung.

Damit wurde gehörlosen Personen eine fundierte universitäre Ausbildung ermöglicht und ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit geleistet. Wissenschaftsministerin Dr. Beatrix Karl gratulierte den 19 Absolventinnen und Absolventen per Videobotschaft und wünscht, „dass sie das wertvolle Wissen optimal einsetzen können“, ist der Homepage des Zentrums für Gebärdensprache und Hörbehindertenkommunikation zu entnehmen.

„Der Abschluss des ersten vollständigen Universitätslehrgangs für Gebärdensprachbenutzerinnen und -benutzer stellt ein historisches Datum dar“, freut sich der wissenschaftliche Lehrgangsleiter Prof. Dr. Franz Dotter.

Die Zertifikate für die „akademische Lehrerin für Österreichische Gebärdensprache“ bzw. den „akademischen Lehrer für Österreichische Gebärdensprache“ wurden am 13. März 2010 im Rahmen einer Feier an der Alpen-Adria-Universität von Prof. Dotter und dem Vizerektor Hubert Lengauer an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vergeben.

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