Infoscreen Werbung für Gebärdensprache

Gebärdensprache in der U-Bahn

Hören mit den Augen: Infoscreen verleiht Gehörlosen eine Stimme

In Wien und Graz unterhalten derzeit witzige Kurzfilme in Österreichischer Gebärdensprache die BenützerInnen öffentlicher Verkehrsmittel. Die abwechslungsreichen Spots ermöglichen einen humorvollen Erstkontakt mit Gebärdensprache jenseits von Sozialthemen oder Mitleid und werden das gesamte Jahr zu sehen sein.

Helene Jarmer, Präsidentin des Österreichischen Gehörlosenbundes (ÖGLB), ist eine der Protagonistinnen der Spots. Sie gebärdet Sätze wie „Wenn du lächelst, scheint sogar in der U-Bahn die Sonne!“ oder „Seien Sie froh, dass sie keinen Parkplatz suchen müssen!“ Die junge gehörlose Frau erklärt: „Meine Muttersprache ist seit 1. September 2005 in der Bundesverfassung anerkannt. Diese Spots zeigen vielen Menschen, dass Gehörlose witzig und nicht ‚beschränkt‘ sind. Die Spots machen neugierig und das ist erfreulich.“

Das Konzept für die Gebärdensprach-Kampagne wurde von „Ja, aber …Verein für Konfliktkultur statt Kulturkonflikt“ in Zusammenarbeit mit dem ÖGLB entwickelt. Initiator Paul Grohma: „Die Ausdruckskraft der Gebärdensprache ist faszinierend, ihre Eleganz bannt jeden und die erst auf den zweiten Blick verständlichen Inhalte sind erfrischend. Unser Ziel ist es, durch künstlerische Beiträge das Klima zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und/oder Denkweise zu verbessern.“

Die Gebärdensprach-Filme (Staffel 1: 13 Themen, Staffel 2 ist in Entstehung begriffen) werden das gesamte Jahr 2006 auf Infoscreen in öffentlichen Verkehrsmitteln und U-Bahnstationen laufen.

„Das Format gibt uns die Möglichkeit, auf charmante und unaufdringliche Weise die Barriere zwischen Hörenden und Gehörlosen zu verringern. Da unser Medium auch ohne gesprochenes Wort auskommt, passt „Hören mit den Augen“ zweifellos gut zu uns,“ freut sich Franz Solta (Geschäftsführer INFOSCREEN Austria) über die Kooperation.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

3 Kommentare

  • Hallo .ich möchte die bzh nicht mehr die machen nur zwieschen ich und meine frau Problème die sagen viele sachen für meine frau die nicht erlauben die sagen für mein frau nicht an dein mann zurück und dein kind nicht geben bitte möchte die Bzh- Essen nicht mehr haben möchte nur karim El faouzi. Mich betreuen Danke. Die Bzh-Essen die machen nicht frieden nur was schlimmes das mir reicht ich möchte nur mein kind haben das mir ist wichtig. Mein kind zu kümmern und zu frieden machen bitte nochmal Bzh-Essen nicht mehr. Danke

    Herr. Mimoun El Faouzi

    stolbergstr. 50

    45355 Essen

  • @lechleitner: die sollte kein Problem darstellen – vorausgesetzt die Verkehrsbetriebe bzw. das Werbeunternehmen wollen so eine Installation realisieren. Alles was benötigt wird sind Menschen die Gebärdensprache benützen und sich filmen lassen wollen. Technisch wird zur Projektion nur eine Leinwand, ein Beamer und PC/Server benötigt.

  • Bin Gebärdensprachdolmetscher und möchte mehr infos von Ihnen wie z. B. so ein Projekt auch hier in Deutschland installiert werden könnte. MfG. F. Lechtleitner