Gebärdensprachlich-Bilingualen Unterricht fördern

Schulbildung für hochgradig hörbehinderte/gehörlose Kinder ist in vielen europäischen Ländern bis heute stark eingeschränkt, da die jeweilige nationale Gebärdensprache selten als Unterrichtssprache verstanden und verwendet wird. Bilingualer Unterricht mit einer Laut-/ Schriftsprache sowie der nationalen Gebärdensprache ist noch immer die Ausnahme.

Homepage Projekt „De-Sign Bilingual“
Projekt „De-Sign Bilingual“

Seit 2014 leitet die Universität Wien eine Strategische Partnerschaft „Developing and Documenting Sign Bilingual Best Practice in Schools“ aus Schulen und Hochschulen in Österreich, Deutschland, Schweiz und Slowakei.

Das Projekt „De-Sign Bilingual“ widmet sich der raschen und nachhaltigen Verbesserung von Wissen und Kompetenzen im Bereich bilingualer Gehörlosenbildung durch Professionalisierung, Austausch und Kooperation.

Die überregionale und internationale Zusammenarbeit von Schlüsselpersonen im Bereich der gebärdensprachlich-bilingualen Bildung wird nachhaltig gestärkt. Stundenreihen/-konzepte und Unterrichtsmaterialen für den gebärdensprachlich-bilingualen Unterricht wurden entwickelt und eine Landkarte erstellt die für 38 Länder Europas den Stand der gebärdensprachlich-bilingualen Bildung darstellt.

Tagung in Wien

Für die Abschlusstagung „Auf dem Weg zur bimodal-bilingualen Praxis in Schulen in Europa. Ergebnisse des Projekts De-Sign Bilingual“ am 16. September 2016 in Wien haben die 9 Partner (Universitäten und Schulen) gemeinsam ein schönes Programm entwickelt. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Infos zum Projekt sind schriftsprachlich und gebärdensprachlich online zu finden.

 

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