Gedenken in Hartheim – ein Ort der Zukunftssicherung

Am 1. Oktober 2013 wurde im Schloss Hartheim der ca. 30.000 dort ermordeten Menschen, im Rahmen einer alljährlichen Veranstaltung gedacht.

Schloss Hartheim
Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

Insgesamt nahmen rund 200 Personen an der Gedenkfeier teil. Unter ihnen befanden sich zahlreiche Ehrengäste, wie Angehörige und Nachkommen von Opfern der NS-Euthanasie. Weiters diplomatische Vertreter aus rund 18 Ländern.

Die stellvertretende Obfrau des Vereins Schloss Hartheim, Konsulentin Dr. Brigitte Kepplinger, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Anwesenden.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer betonte – laut der Pressemitteilung Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim – in seiner Ansprache „dass sich Oberösterreich seiner Geschichte im Positiven wie auch im Negativen stellt. Die Vergangenheit und die Gegenwart“, führte er aus, „sind in Hartheim nicht getrennt“.

Weiters unterstrich er, dass der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim ein wichtiges Stück Zukunftssicherung darstellt. Es sei unerlässlich, der Jugend klar vor Augen zu führen, was in Hartheim passiert ist. „Ich verneige mich vor den Opfern von Hartheim, ihr Gedenken wird uns im Land Oberösterreich nicht nur eine Verpflichtung sondern Ehrensache sein“, so der Landeshauptmann abschließend.

Gymnasiasten, welche an den Vorbereitungen für die Gedenkveranstaltung beteiligt waren, zeigten, einen im Zuge ihrer Forschungsarbeit entstandenen, 10minütigen Film. Interviews mit Angehören von Opfern der NS-Euthanasie bildeten dafür die Basis.

Eine Kranzniederlegung am Friedhof der Opfer stellte den Abschluss der Veranstaltung am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim dar.

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