Gehörlose Kandidatin für die Nationalratswahl

Gebärdensprache soll in Politik-Alltag einziehen

Helene Jarmer
BIZEPS

Gebärdensprache soll bei Uni-Vorlesungen oder Gemeinderatsdebatten zur Selbstverständlichkeit werden.

Das LIF präsentierte die gehörlose Mag. Helene Jarmer als NR-Kandidatin, berichtet der Kurier. Jarmer: „Es ist ungewohnt, daß eine gehörlose Person in einer Pressekonferenz auftreten darf. Aber die Zeit ist da, etwas zu ändern.“

450.000 Österreicher leben mit eingeschränktem Hörvermögen, fast 10.000 gelten als vollkommen gehörlos.

Bei der jüngsten Landtagssitzung in Wien war ein Gebärdensprachdolmetsch anwesend, als es eine Anfrage zum Thema gehörlose Menschen gab. Landtagspräsidentin Maria Hampel-Fuchs kündigte an, daß künftig bei Sitzungen auf Wunsch ein Dolmetsch beigestellt wird.

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