Gehörlose Menschen fordern gerechtes Budget für ÖGS-Dolmetscher:innen in Salzburg

Am 26. September 2025 fand in Salzburg Stadt eine eindrucksvolle Demonstration des Gehörlosenverbands Salzburg statt.

Demonstrationszug mit zahlreichen Transparenten zum Thema Gebärdensprache in Salzburg Stadt
Die Grünen Salzburg

Um 11 Uhr startete der Demozug beim Salzburger Hauptbahnhof. Unter Bannern mit klaren Botschaften wie

  • „Barrierefreiheit für Gehörlose“,
  • „Budget für ÖGS-Dolmetscher:innen“ oder
  • „Hände hoch für unsere Rechte“

zogen die Teilnehmer:innen durch die Stadt Salzburg bis zum Chiemseehof.

Zum 65-jährigen Jubiläum formulierte der Gehörlosenverband Salzburg fünf zentrale Forderungen an die Landesregierung. Im Mittelpunkt stand dabei die Forderung nach mehr Budget für Gebärdensprach-Dolmetscher:innen.

Gehörlosenverband Salzburg fordert:

  1. Mehr Gebärden-DolmetscherInnen für Salzburg.
  2. Eine besseres Ausbildungsangebot für Gebärden-DolmetscherInnen.
  3. Einen Führerscheinkurs pro Jahr für gehörlose Menschen.
  4. DolmetscherInnen für Weiter- und Fortbildung.
  5. Gebärdensprachunterricht für gehörlose Kinder und ihre Eltern von Tag 1 an.

Der Verband kritisierte, dass das Land Salzburg im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich weniger Geld dafür ausgebe.

Im Schnitt stünden gehörlosen Menschen im Bundesland Salzburg nur 2 Vollzeitstellen für Dolmetscher:innen zur Verfügung, berichtet der ORF. Viel zu wenig, um gesellschaftliche Teilhabe, Bildung und Berufschancen zu gewährleisten.

Mit der Kundgebung in der Salzburger Innenstadt verliehen die Teilnehmer:innen ihren Anliegen Nachdruck und machten sichtbar, dass Inklusion ohne ausreichende Dolmetschleistungen nicht möglich ist.

Siehe: Facebook, Gebärdenwelt.tv, Salzburg24

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