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Gehörlosenbund präsentiert Servicezentrum

Das Servicezentrum "ÖGS.barrierefrei" stellt hörenden Menschen, Firmen und Institutionen ein Sensibilisierungs- und Informationsangebot zur Verfügung und hilft bei der barrierefreien Gestaltung Ihrer Angebote.

Das Servicezentrum „ÖGS.barrierefrei“ des Österreichischen Gehörlosenbundes hat speziell Barrierefreiheit für gebärdensprachkundige Menschen zum Ziel und wurde am 21. März 2006 im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien vorgestellt.

„Ziel ist, optimale Kommunikation zwischen gehörlosen und hörenden Menschen zu ermöglichen“, betont die Leiterin des Servicezentrums, Mag. Helene Jarmer.

Als Neuheit wurde „videotext.web“ – ein lizenzierungspflichtiges Programm – präsentiert, wobei Text, Sprechstimme und Gebärdensprache miteinander verknüpft werden und somit Homepages mit Gebärdenspracheinblendungen versehen werden. „Durch die klar definierten Anforderungen der gehörlosen Auftraggeber konnten wir die Innovation videotext.web auf den Punkt genau entwickeln“, erläutert Mitentwickler und „indeed!“-Geschäftsführer, Patrick Fally.

Kosten der Nutzung von „videotext.web“

„Die Lizenzen sind in unterschiedlicher Größenordnung zu erwerben. Die unlimitierte Version des Projekts kostet 3.000 Euro“, berichtet die Tageszeitung „Der Standard“. Doch es gibt auch günstigere Vereinbarungen, erläutert Jarmer im BIZEPS-INFO Gespräch: „Eine Seite ist gratis, weitere sind kostenpflichtig.“ Die Preise sind im Servicezentrum „ÖGS.barrierefrei“ erfragbar, erläutert die Projektleiterin.

„Das Team des Servicezentrum ‚ÖGS.barrierefrei‘ entwickelt maßgeschneiderte praktische Lösungen und umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen hörenden und gehörlosen Menschen“, so Jarmer die ankündigt, dass „videotext.web“ auch auf Internetangebote von Ministerien umgesetzt werden könnte.

„Wichtig ist ein ungehinderter Zugang“

Die blinde Accessibility-Expertin Eva Papst hält bei der Pressekonferenz abschließend fest: „Wie wichtig ein barrierefreier und damit ungehinderter Zugang zum Medium Internet ist, zeigt zum Beispiel der Umstand, dass gerade blinde und gehörlose Menschen im Alltag kaum eine vernünftige Möglichkeit zu echter Kommunikation haben. Das Internet, für Blinde auch e-Mail, ist aber eine nahezu perfekte Möglichkeit, diese Kommunikations-Barriere zu überwinden.“

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0 Kommentare

  • Die behinderungsübergreifende Solidarität beeindruckt mich schon lange. Zur technischen Umsetzung gratuliere ich, damit wird wieder einmal die hohe Kompetenz der Experten bewiesen.