Gesundheitsminister Rudolf Anschober äußert sich zur Situation von Menschen mit Behinderungen

Im Gespräch mit dem Paralympischen Schwimmer Andreas Onea kündigt Gesundheitsminister Rudolf Anschober Corona-Testungen auch für Behinderteneinrichtungen an und äußert sich zur Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderungen.

Andreas Onea und Rudolf Anschober in einer Sprechstunde
Sozialministerium

In der Sprechstunde am 15. April 2020 sprach Gesundheitsminister Rudolf Anschober mit dem Paralympischen Schwimmer Andreas Onea. Besonders interessant sind die Äußerungen, die im YouTube Video ab Minute 9:40 – 16 gemacht werden.

Hier äußert sich Rudolf Anschober nämlich zu Maßnahmen im Behindertenbereich. So kündigt er zum Beispiel an, Corona-Testungen jetzt auch in Behinderteneinrichtungen durchzuführen und nimmt zur Situation von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt Stellung.

Die Krise ist auch eine Chance

Anschober räumt ein, dass das Risiko von Arbeitslosigkeit für Menschen mit Behinderungen wesentlich größer sei. Auch wenn man sich im Moment auf die Gesundheitskrise konzentriere, dürfe diese nicht von einer sozialpolitischen Krise abgelöst werden, erklärt Rudolf Anschober.

Man sei gerade dabei, auszuarbeiten, welche Begleitmaßnahmen man für den Arbeitsmarkt setzen könne. Die Situation sei aber schwierig, da die wirtschaftlichen Schwierigkeiten ganz Europa betreffen. Als positiv sieht Anschober den Zusammenhalt, der durch die Krise entstanden ist. In dieser Stimmung sei es auch möglich, Schulden, die entstehen werden, solidarisch aufzuteilen.

Man muss zusammenhelfen, so Anschober, dass nicht immer nur die Schwächsten drankommen, das zu bezahlen und zu finanzieren. Der momentane Home-Office Trend sei ein guter Zugang, in der Krise eine Chance zu sehen. Home-Office könnte die Arbeitswelt verändern, Arbeitszeiten und Arbeitsplätze flexibilisieren. Home-Office könnte daher auch eine Möglichkeit für Menschen mit Behinderungen sein, an Arbeitsplätze zu kommen. 

 „Wir müssen schaun, dass wir gemeinsam das erarbeiten, was wir brauchen, nämlich einen Job und eine gute Lebensperspektive. Also all das, was für ein gutes Leben einfach notwendig ist“, so Anschober.

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