Google wirbt für Wheelmap

Wheelmap wirbt nun auf dem Videokanal Google Chrome um Mitarbeit. Wenn es 1,6 Millionen Rollstuhlfahrer allein in Deutschland gibt, so Initiator Raul Krauthausen, dann heißt das doch, dass 1,6 Millionen Menschen rollstuhlgerechte Orte kennen.

Symbolbild von Wheelmap
Wheelmap

Der Spot über Wheelmap wurde wenige Tage nach dem ersten Geburtstag der interaktiven Landkarte ins Netz gestellt. Der Werbespot soll ab Oktober bundesweit im Fernsehen ausgestrahlt werden.

Innerhalb eines Jahres markierten Menschen auf der ganzen Welt 75.000 Orte in der Wheelmap, der Online-Karte für rollstuhlgerechte Orte. Das Angebot soll Rollstuhlfahrern helfen, ihren Tag unabhängiger und vielfältiger zu gestalten.

Der Werbespot

Berliner Datenbank mobidat

Als Raul Krauthausen vor etwa einem Jahr seine Projektidee vorstellte, regte der Berliner Landesbehindertenbeauftragte, Jürgen Schneider, die Vernetzung mit der Berliner Datenbank mobidat an. Dazu gab es in seinem Büro mehrere Gespräche, die dann auch dazu geführt haben, dass trotz der unterschiedlichen Ausrichtung und Tiefe der Datenbanken ein Datenaustausch vereinbart wurde. Dessen technische Umsetzung wird derzeit noch geprüft.

Damit wäre nach Ansicht Schneiders einerseits ein neuer Weg zur Verbreitung der vorliegenden Daten gefunden und andererseits ein Beitrag zur Qualitätssicherung geleistet.

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0 Kommentare

  • Ich finde gerade diese Einfachheit und Eintragmöglichkeit für jedermann faszinierend. Frühere Projekte sind gerade daran gescheitert, dass nur wenige Personen viel zu viele Fakten erfasst haben – die Sammlungen sind dadurch nur langsam gewachsen und waren nur bedingt verwendbar. Quantitativ und qualitativ umfangreiche Datenerfassung braucht eine eigene Finanzierung. Einfache Internetlösungen wachsen von selbst. Man muss nur damit leben, dass nicht jeder Eintrag stimmt – allerdings kann man ihn selbst auch jederzeit korrigieren.

  • Die Argumentation von Martin Ladstätter ist ebenso nachvollziehbar und schlüssig.

  • Ich finde Wheelmap sehr gut. Man muss sich allerdings durchlesen, was das Projekt genau will. Es geht nicht darum, exakt zu vermessen, sondern darum Basiswissen (Hat Stufen/Hat keine Stufen) zu vermitteln. Details unter http://wheelmap.org

    Es stimmt auch nicht, dass man ein internet-taugliches Handy benötigt. Man kann sich die Informationen auch schon daheim am Computer per Internet ansehen. Ganz ohne Internet geht es halt nicht, aber das ist bei einem Internetangebot ja kein Wunder, oder?

    Man wirft ja Google auch nicht vor, dass es keine gedruckte Ausgabe gibt. 🙂

  • Voraussetzung dafür ist ein Internet taugliches Handy, wobei dies nicht jedermannsfrau Sache ist – und die Argumentetion von Kornelia Götzinger ist ebenso schlüssig.

  • kann mich nur kornelia götzinger anschließen – denn dann gibt es mehr wichtigtuer die das ganze vorhaben zusammenmüllen mit falsche daten

  • Für gefährlich halte ich es, wenn jede/r alle Objekte – teilweise ohne Vorwissen – als rollstuhlgerecht bezeichnen kann, dann haben wir ähnlich falsche Informationen wie sie derzeit schon auf der Falter-Homepage „Wien, wie es ißt“ http://www.falter.at/web/wwei/suche.php und auf der Homepage des „Wiener Lokalführers“ http://www.lokalfuehrer.at/ zu finden sind.

  • Die Frage ist,ob das System schon International auf Google in diversen Ländern abrufbar ist. Denn wenn es heisst Behindertenfreundlich muss es noch lange nicht Behindertengerecht sein!