Grander: Gruppenpraxen verbesseren medizinische Versorgung in entlegenen Gebieten

Nach zwölf Jahren erfolgloser Diskussion durch eine ideologisch begründete Blockadepolitik der SPÖ ist es dieser Regierung endlich gelungen, dass sich Ärzte zu Gruppenpraxen zusammenschließen können.

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Durch die Gruppenpraxen kann die medizinische Versorgung, vor allem in entlegenen Gebieten, wesentlich verbessert werden. Zusätzlich werden die Spitalsambulanzen entlastet. Das sagte heute, Freitag, die ÖVP-Bundesratsabgeordnete Maria Grander anlässlich der Debatte über das Ärztegesetz im Bundesrat.

Schon bisher konnten Ärzte lose in Form von Gemeinschaftspraxen zusammenarbeiten. Der wichtigste Unterschied dazu ist, dass Gruppenpraxen nur mehr einen einzigen Kassenvertrag abschließen müssen und nicht mehr jeder Arzt einen Einzelvertrag. Die Gruppenpraxen haben verpflichtend verlängerte Öffnungszeiten (statt 20 Wochenstunden Anwesenheit des Arztes in der Praxis 35 Stunden), müssen an Wochenenden und Feiertagen Bereitschaftsdienst leisten und einen behindertenfreundlichen Zugang haben.

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