Tafel mit dem Aufdruck Graz

Graz: Rechbauerkino soll barrierefrei werden

Das Rechbauerkino in Graz wartet auf die Umbaugenehmigung, um das Kino barrierefrei gestalten zu können. Eine Schlichtung gab den Anstoß.

Durch das Filmfestival „Diagonale“ rückt die Stadt Graz mitsamt ihrer Kinos regelmäßig ins Interesse von begeisterten Kinofans. Bisher war es behinderten Kinobesucherinnen und -besuchern nur mit Hindernissen möglich, in die bespielten Kinos zu gelangen. BIZEPS-INFO berichtete ausführlich.

Schlichtung eingebracht

Sebastian Ruppe, Rollstuhlfahrer aus Graz, empfand dies als Diskriminierung und hat dagegen eine Schlichtung gemäß Behindertengleichstellungsgesetz eingebracht. „Eigentlich ist es ja unglaublich, dass behinderte Menschen noch immer von vielen Kinos ausgeschlossen sind“, kritisiert auch Mag. Edith Zitz, Landtagsabgeordnete der GRÜNEN.

Wie die „Grazer Woche“ in ihrer Ausgabe vom 5. Februar 2007 schreibt, geht nun das Rechbauerkino „…mit gutem Beispiel voran und beseitigt die Barrieren für Rollstuhlfahrer“.

Die Geschäftsführerin des Rechbauerkinos, Beate Bachträgl sagt im „Grazer Woche“ Interview: „Wenn die Genehmigung schnell kommt, könnten wir noch vor der Diagonale-Eröffnung am 19. März das meiste umgesetzt haben. Vor allem der Eingangsbereich (hydraulische Tür), die Rampe zum Kinosaal und die Toiletten stehen auf der To-do Liste. Kosten: 50.000 Euro, die Hälfte wird gefördert.“

Es wird sich zeigen, ob auch die anderen Grazer Kinos nachziehen werden und ihre Räumlichkeiten barrierefrei gestalten.

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