Grebien: Mehr Inklusion mit der Kindergartenmilliarde

Grüne: Spezieller Schwerpunkt liegt auf Investitionen in Barrierefreiheit und Qualitätssteigerung

Heike Grebien
Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

„Bildung beginnt bereits im Kindergarten. Umso wichtiger ist es, dass alle Kinder die Möglichkeit haben, den Kindergarten gemeinsam zu besuchen. Wir müssen dafür sorgen, dass Kinder mit Behinderungen von Anfang an in unserer Mitte sind. Nur so verhindern wir eine exklusive Schullaufbahn und damit den Ausschluss aus unserer Gesellschaft“, betont Heike Grebien, Sprecherin der Grünen für Menschen mit Behinderungen, die Wichtigkeit von Inklusion.

Die Kindergartenmilliarde ermöglicht längst fällige Investition zur Verbesserung der Betreuungsqualität und zum Ausbau der Barrierefreiheit – für Kinder mit Behinderungen.

Pro Gruppe gibt es bis zu 30.000 Euro für ein barrierefreies Umfeld. Für Spielgeräte, die Gestaltung von Gartenflächen und andere Qualitätsverbesserungen stehen bis zu 20.000 pro Kindergarten zur Verfügung. Damit wird eine bessere Lernumgebung für alle Kinder – mit und ohne Behinderungen – geschaffen.

Mehr Plätze, mehr Personal, kleinere Gruppen sowie verstärkte Förderung der Sprachentwicklung sorgen für bessere Bildungschancen von Beginn an. Davon profitieren alle Seiten – Kinder, Eltern und Elementarpädagog:innen.

„Für uns Grüne ist Inklusion nicht nur eine Vision, wie wir alle miteinander lernen und leben können – es ist schlicht und ergreifend das Recht jedes Kindes auf gemeinsame und gute Bildung. Viel zu oft werden wir von Eltern kontaktiert, deren behindertes Kind nicht in den gewünschten Kindergarten oder die gewünschte Schule gehen kann. Es muss und wird sich hier grundlegend etwas ändern, davon sind wir Grüne überzeugt“, zeigt sich Grebien optimistisch.

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