Grebien zum internationalen Tag der Gebärdensprachen

Massiver Ausbau der Ausbildung von Gebärdensprachdolmetscher*innen notwendig

Heike Grebien
Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

„Der im Regierungsprogramm vereinbarte Ausbau der Ausbildung von Gebärdensprachdolmetscher*innen muss so schnell wie möglich umgesetzt werden“, fordert Heike Grebien, Sprecherin der Grünen für Menschen mit Behinderungen.

Anlässlich des Internationalen Tags der Gebärdensprache am 23. September, weist sie darauf hin, dass es in Österreich viel zu wenige Gebärdensprachdolmetscher*innen gibt.

Laut einer IHS-Studie besteht ein Bedarf an bis zu 327 Dolmetscher*innen für den gesamten Bildungsbereich sowie das tägliche Leben. Zwischen 2008 und 2015 wurden aber nur 69 Gebärdensprachdolmetscher*innen ausgebildet. „Wenn die Angebote der Ausbildung nicht ausgebaut werden, dauert die Deckung der Bedarfslage bis zu 33 Jahre“, kritisiert Grebien.

„Wir Grüne wollen den Ausbau rasch forcieren. Dazu führen wir noch heuer Gespräche mit Bildungsminister Faßmann. Wir haben bereits einen Entschließungsantrag zur Prüfung der Zulassung von Menschen mit Behinderungen in BHS und Kollegs (BAfEP) für die Ausbildung zu Elementarpädagog*innen eingebracht. Das Ziel ist, mehr gehörlose Pädagog*innen auszubilden und damit gehörlosen Kindern eine Begleitung in ihrer Muttersprache zu ermöglichen“, sagt die Sprecherin für Menschen mit Behinderungen.

„Für Chancengleichheit und Inklusion müssen gehörlose Kinder und Erwachsene die Unterstützung bekommen, die sie benötigen“, hält Grebien fest.

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