Grünberg: Zusätzliche 36 Millionen Euro für Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen werden umgesetzt

ÖVP-Bereichssprecherin begrüßt das übergeordnete Ziel "Lohn am Arbeitsmarkt statt Taschengeld in Tagesstrukturen"

Kira Grünberg
Parlamentsdirektion / PHOTO SIMONIS

„Es ist wichtig, Menschen mit Behinderungen bestmöglich in die Gesellschaft sowie in das Arbeitsleben zu integrieren, um ihnen dadurch ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Menschen mit Behinderungen haben es bei der Arbeitssuche am ersten Arbeitsmarkt oft ungleich schwerer. Daher ist die Umsetzung der versprochenen zusätzlichen 36 Millionen Euro für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen ein wichtiger Schritt“, zeigte sich die ÖVP-Sprecherin für Menschen mit Behinderungen und Inklusion Kira Grünberg über den von den Regierungsfraktionen eingebrachten Initiativantrag erfreut.

Darüber hinaus gibt es weitere 14 Millionen Euro für die Umsetzung von Inklusionsprojekten. Damit wird praktisch ein Inklusionsfonds für Menschen mit Behinderungen geschaffen und einer jahrelangen Forderung entsprochen, so die Abgeordnete.

Auch die Absicherung der Finanzierung des Österreichischen Behindertenrates – Dachverband von mehr als 85 Mitgliedsorganisationen und Interessensvertretung von etwa 1,4 Millionen Menschen – und des Unabhängigen Monitoringausschusses, der die Einhaltung der Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen für den Bereich der Bundeskompetenz überwacht, seien wesentliche Maßnahmen, so Grünberg weiter.

Sie begrüßt überdies diverse Klarstellungen und die Aufwertung der Behindertenanwaltschaft, mitunter in der Schaffung von Zweigstellen in manchen Landeshauptstädten.

„Der Behindertenanwaltschaft kommt in der Beratung und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen eine immer gewichtigere Rolle zu, der Aufgabenbereich hat sich in den vergangenen Jahren enorm erweitert, weshalb die nun gesetzten Maßnahmen definitiv gerechtfertigt sind“, so die Mandatarin abschließend.

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