Grüne begrüßen Abschaffung der alten Sonderschullehrpläne

Hamann: Brauchen mehr Tempo bei der schulischen Inklusion

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„Gemeinsame Bildung braucht gemeinsame Lehrpläne“, unterstützt die Bildungssprecherin der Grünen, Sibylle Hamann, das Vorhaben des Bildungsministeriums, die getrennten Lehrpläne, die noch aus den Sechzigerjahren stammen, abzuschaffen.

„Schließlich leben alle Kinder – ob mit oder ohne Behinderungen – in derselben Welt und müssen sich mit denselben Themen auseinandersetzen“, betont Hamann.

Generell drängen die Grünen massiv auf mehr Inklusion im Bildungsbereich. „Hier ist in den letzten Jahren leider viel zu wenig weitergegangen“, meint Hamann. Die Erneuerung sämtlicher Lehrpläne, mit der auch die Erneuerung sämtlicher Unterrichtsmaterialien einhergehen wird, biete nun jedoch die Chance für eine Neuorientierung.

„Mit der Digitalisierung eröffnen sich ja unendlich viele Möglichkeiten dasselbe Thema mit unterschiedlichsten Techniken aufzubereiten und auf verschiedene Komplexitätsniveaus herunterzubrechen“, sagt Hamann und hält fest: „Das wird gemeinsames, individualisiertes Lernen wesentlich erleichtern.“

Wichtig sei aus Sicht der Grünen, in den kommenden Monaten Lehrkräfte, Expert:innen aus der Praxis und Betroffene eng in die Umsetzung einzubinden. Außerdem muss das Thema „inklusiver Unterricht“ gut in der Aus- und Fortbildung aller Pädagog:innen verankert werden.

„Wir haben uns gemeinsam mit der ÖVP eine signifikante Erhöhung der Inklusionsquote vorgenommen. Bei der Umsetzung dieses großes Vorhabens kann das Bildungsministerium auf unsere vollste Unterstützung zählen“, meint die Bildungssprecherin der Grünen.

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Ein Kommentar

  • Bin voll dafür! Bei den Lehrplänen aus den 60ern haben noch Leute wie etwa Franz Wurst mitbestimmt, das war wirklich alles andere als inklusiv.