Grüne unterstützen Forderung nach einem weiteren Lift am Wiener Stephansplatz

Dieser solle im Zuge der geplanten Neugestaltung des Stephansplatzes gebaut werden.

Kleiner Aufzug U-Bahn Station Stephansplatz der Wiener Linien
BIZEPS

Mit einem Entschließungsantrag fordern die Behindertensprecherin der Grünen Helene Jarmer und der Verkehrssprecher ihrer Fraktion, Georg Willi, im Verkehrsausschuss den Bau des aus ihrer Sicht bereits überfälligen zweiten Liftes zur Oberfläche am meistfrequentierten Wiener U-Bahn-Knoten Stephansplatz.

Dieser solle im Zuge der geplanten Neugestaltung des Stephansplatzes gebaut werden (1916/A(E)).

Falls die Wiener Linien sich weigern, den Lift umzusetzen, sollte der Verkehrsminister der Stadt Wien die Mitfinanzierung des U-Bahnbaus durch den Bund aufkündigen, argumentierten Jarmer und Willi im Ausschuss.

Sie konnten damit die Abgeordneten der anderen Fraktionen nicht überzeugen, die den Standpunkt vertraten, dass das Anliegen zweifellos berechtigt sei, aber nicht Sache des Verkehrsausschusses.

Der Antrag wurde infolgedessen mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP vertagt. Er führe zwar Gespräche über Finanzierungen des U-Bahn-Ausbaues mit dem Land Wien, aber nicht mit den Wiener Linien, erklärte Minister Leichtfried.

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