Grünewald: WGKK soll Diskriminierung psychisch Kranker sofort stoppen

Behandlungsstopp für körperlich Kranke wäre undenkbar

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„Die Verweigerung einer adäquaten und notwendigen Versorgung wäre bei körperlich Kranken undenkbar und wurde allgemeine Empörung auslösen. Die Wiener Gebietskrankenkasse soll diese Diskriminierung psychisch Kranker sofort stoppen“, fordert Kurt Grünewald, Gesundheitssprecher der Grünen.
Die Wiener GKK lehnt überfallsartig alle Neuanträge für kassenfinanzierte Psychotherapie ab.

Dass diese Maßnahme gesetzt wird, während massive Defizite und Engpässe in der Betreuung psychisch Kranke bestehen und gleichzeitig – wie auch die WHO betont – die Zunahme psychischer Erkrankungen immer mehr zu einem gesundheitspolitischen wie auch finanziellen Problem wird, macht dies Aktion noch unverständlicher. Grünewald fordert Minister Stöger auf, sich mit Nachdruck gegen diese Diskriminierung einer ganzen Patientengruppe auszusprechen.

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0 Kommentare

  • Strukturelle Diskriminierung und Stigmatisierung findet in unserem Land auch in den Geaundheitseinrichtungen und RehaKliniken statt. Jüngstes Beispiel : saß im Sonnenpark BadHall im Speisesaal , wo offensichtlich eine Zweiklassengesellschaft demonstriert wurde. Die psychisch Erkrankten dürfen alle an einem mit feinem Tischtuch eingedecktem Tisch sitzen,während die Suchtkranken an nackten Tischen zu sitzen haben.Offizielle Begründung: Einsparungs,aßnahme der Sozialversicherungsträger. Wo leben wir bitte!? Hauptsache die Direktoren dieser so ineffizient geführten SV Anstalten fahren dicke Dienstwagen mit Bezügen,die ein Vielfaches des Ottonormalbürgereinkommens ausmachen, und wo sich kaum jemand drum schert, wie und ob er seine Diäten rechtfertigt. Ja, da muss man schon an Tischdecken bei bestimmten Personen sparen (wohl um die 12 Euro pro Woche) , um wieder ein ausgeglichenes Budget zu erreichen!

  • @Lichtenauer

    Sauer stösst auf, dass selbst Parlamentarier wie Königberger-Ludwig (Schwägerin des Kanzlers?) oder Huainigg auf diese Etikettenschwindelreien „reinfallen“ tun.
    Oder ist es bei KL gar kein „Reinfall“, sondern gezielte und bösartige Prävention gegen die berechtigten Ansprüche von (Spiegelgrund/Wilhelminenberg-)Geschädigten ? ? !

  • @Aussatz: Das organisierte Sachwalterschaftsgebrechen bedarf einer Generalsanierung von Grund auf. Bezüglich Konstellation würde ich sogar von einem Bermuda-Dreieck aus Versachwalterei, Pflegschaftsgebricht und HEIMlicher Verwertung sprechen. Ein regel(un)rechter Strudel in dem Menschen ob ihres Unterstützungsbedarfs verschlungen werden und es kein Entrinnen gibt:
    Laut o.g. Aussendung fühlt sich der schneidende Gesundheitssprecher doch auch für nichtschneidende Disziplinen verantwortlich, was löblich ist. Die von uns entsandten VertreterInnen sollten sich generell wieder mehr dem Auftrag des Souveräns widmen, als den eigenen Angelegenheiten.

  • Bereits seit einem Jahrzehnt versuche ich den Arzt und Parlamentarier Grunewald von den (durch Wissenschafter Ramharter beforschten) Etikettenschwindlereien im Dreieck Gericht/Sachwalter/(„)Behinderter(„)
    zu unterrichten. Allein: als Chirurg wäre er dfür nicht zuständig. Sagt er.

  • Sichtbare verwahrlosung – und alle schauen weg. In den Jahren 2003 – 2005 lebte mein Vater in Tirol in seinem eigenen Haus, umgeben von einer Ehefrau, und von erwachsenen Kindern, welche ca alle 8 Wochen auf Besuch kamen. Rings um das Haus gibt es Nachbarn, die ohne große Umstände sehen und eingreifen hätten könnten – wenn sie nur wollten. Vater verwahrloste sichtbar in jenen Jahren, ließ sich einen Bart wachsen – obwohl er nie einen trug. und auch an seiner Kleidung war die verwahrlosung sichtbar. Keiner reichte rechtswirksam um ein Psychiatrisches Gutachten ein, damit ein Sachwalter bestellt werden kann. Ich reichte 2006 in Hall i.T. bei, BG an und ein Akt wurde angelegt – mehr nicht. Erst als mein Vater nach OÖ ging und ich mit Fotos den Verfall meines Vaters dokumentierte dem Bezirksgericht gegenüber, kam es endlich zur Psychiatrischen Untersuchung und der Einrichtung einer Sachwalterschaft. nun habe ich das gleiche Thema wegen meiner ev- ebenfalls Psychisch kranken Mutter. Wie komme ich als Angehörige dazu, die bewertung abgeben zu müssen, das unsere Eltern ev. Psychisch krank sind – schon immer waren – und wegen Depressionen, Migräne, Posttraumatischen belastungsstörungen, beginnender Demenz nie von sich aus zum Arzt gegangen sind – Geschweigeden wir Kinder durch Ärzte keine diesbezüglichen Gutachten je in die Hände bekamen, auchkeinen Einblick in die Krankenakte bekamen, weil unsere seelisch kranken Eltern das nicht wollten.
    Vom Elternhaus zum nächsten Lebensmittelgeschäft sind es etwas mehr als 1 km. 800 Höhenmeter müssen überwunden werden.
    Dazu die Reaktion der Gemeinde: einmal im Monat wird sie im Ort gesehen. wenn wir sie mal 6 Wochen nicht sehen, dann können wir sie gerne anrufen. Äh: ich bin 70% selbst körperbehindert und in Wien daheim. In den nächsten Tagen gehe ich zu einem Rechtsanwalt, um mich schlau zu machen, wer aller sich strafbar verhalten hat. selbst erlebt: Unterschriftenfälschung innerhalb der Familie ist für die Polizei ein Kavaliersdeli

  • Wobei die Diskriminierung weiter geht. Auch im Bereich der Behindertenverbände gibts Diskriminierung nach unten. Siehe die Reaktion der ÖAR – Null. Wobei es noch nie vorgekommen sein soll, dass jemand Probleme hat mit einer Behinderung zu leben oder die Folgen eines Unfalls zu verarbeiten? Manche schaffen das recht gut, manche brauchen professionelle Hilfe und viele zerbrechen daran. Deshalb betrifft diese massive Leistungskürzung sehr viele behinderte Menschen, aber darüber wird ungern gesprochen.

  • Klar, es wird immer bei denen gespart, die sich nicht wehren (können). Das sind die körperlich und psychisch Kranken.

    Wer eine Depression hat, der kann sich nicht beschweren, und wer Panikattacken hat, wird nicht zur LAUGK gehen, und sagen, zahlt´s meine Therapie.

    Psychische Leiden werden immer noch als selbst verschuldet denunziert, auch liegt es in der Natur dieser Erkrankungen, dass man damit nicht an die Öffentlichkeit geht.

    Das ist auch (nicht nur) das Erbe des 3. Reichs und seiner omnipräsenten Vertreter, wo man psychisch Kranke diskriminiert hat bis hin zum T-4 Programm (Hartheim etc.) und hat schon in der Monarchie begonnen, als man die Kriegszitterer „elektrisierte“.