Guggenberger will Gehbehindertenausweis auch für Schlaganfallpatienten und Unfallopfer

Parken in der Kurzparkzone

Walter Guggenberger
ÖAR

„Mit diesem Ausweis kann man in Kurzparkzonen zeitlich unbegrenzt parken und sein Auto auf einem Behindertenparkplatz bzw. im Parkverbot abstellen.

Gehbehinderte Menschen können damit so nah wie möglich an ihr Ziel heranfahren“, schildert SP-Klubobmann Walter Guggenberger Sinn und Zweck des Gehbehindertenausweises. Vergeben wird dieses „begehrte Papier“ derzeit allerdings nur an Menschen, die auf Dauer gehbhindert sind.

Mit einer Landtagsinitiative will Guggenberger nun erreichen, dass auch Menschen, die zwar für einen längeren Zeitraum, aber doch vorübergehend, im Gehen stark beeinträchtigt sind, einen solchen Pass beantragen können. „Wenn eine Person etwa nach einer Hüftoperation, einem Schlaganfall oder einem schweren Unfall das Gehen erst langsam wieder lernen muss, soll sie Anspruch auf einen Gehbehindertenausweis haben“, so Guggenberger.

Voraussetzung ist eine bundesweit einheitliche Regelung in Form einer Novelle des § 29b der Straßenverkehrsordnung. In der heutigen Ausschusssitzung zum Mai-Landtag wurde eine entsprechende Aufforderung an die Bundesregierung einstimmig angenommen.

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