Nach Gesprächen mit PVA – Schumann: „Respektvoller und wertschätzender Umgang unabdingbar!“
Nach der aktuellen Kritik an Gutachten der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) hat Arbeits- und Sozialministerin Korinna Schumann zu Gesprächen mit der PVA …
Gemeinsame Begutachtungsstellen sollten weiter als Ziel ins Auge gefasst werden
Es ist höchst erfreulich, dass Sozialministerin Korinna Schumann und die PVA die massive Kritik an den Begutachtungen, die von der Volksanwaltschaft und vielen anderen deponiert worden war, jetzt aufgegriffen haben.
„Ein wichtiger Punkt, der jetzt umgesetzt wird, ist das Recht, zu allen Begutachtungen eine Vertrauensperson mitzunehmen“, sagt Volksanwalt Bernhard Achitz, „und ich kann nur allen empfehlen, dieses Recht in Anspruch zu nehmen. Die Volksanwaltschaft hofft jedenfalls, dass die Beschwerden in Zusammenhang mit Begutachtungen damit weniger werden.“
Ein Verhaltenskodex für die Gutachter*innen und verstärkte Schulungen zur Kommunikation mit den Betroffenen ist sicher wichtig, es müssen aber auch inhaltliche Kritikpunkte berücksichtigt werden.
Beschwerden bei der Volksanwaltschaft gab es in den vergangenen Jahren etwa über Pflegegeld-Gutachten – verstärkt betreffend Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung, wo der hohe zeitliche Betreuungsbedarf nicht immer berücksichtigt wird.
Aber auch Angehörige von Menschen mit Demenzerkrankungen waren immer wieder der Ansicht, dass der Pflegebedarf zu niedrig eingeschätzt wird, weil die Betroffenen sich gegenüber den Gutachter*innen selbständiger darstellen als das tatsächlich der Fall ist.
Volksanwalt Achitz erwartet sich auch, wie schon wiederholt thematisiert, mehr Entgegenkommen bei Begutachtungen von ME/CFS-Betroffenen – und zwar im wörtlichen Sinn: „Deren Situation würde sich oft massiv verschlechtern, wenn sie zu einer Begutachtung anreisen müssen. Wer glaubhaft macht, nicht mobil zu sein, sollte zuhause begutachtet werden.“
Längerfristig wünscht sich Achitz, dass der Vorschlag einer gemeinsamen unabhängigen Begutachtungsstelle weiterverfolgt wird, die dann Gutachten für Sozialversicherungen, für das SMS, und letztendlich auch für Gerichte durchführt.
Achitz: „Das wäre für die Antragsteller*innen, die jetzt oft zu vielen verschiedenen Gutachter*innen laufen müssen, ein One-Stop-Shop, und niemand würde mehr auf die Idee kommen, dass sich Gutachter*innen verpflichtet fühlen könnten, ihren Auftraggeber*innen beim Sparen zu helfen.“
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Dieser Wegweiser zu öffentlichen Toiletten wurde in Malta gesichtet. Vielen Dank unserer Leserin Elisabeth Chlebecek für dieses Foto!
Maria Schery ,
05.04.2026, 12:36Kämpfe seit 3 Jahren…habe ihnen auch eine Mail geschrieben.Man wird derart Unmöglich behandelt als Bittsteller und man kommt sich vor wie ein Hypochonder