Gute Resonanz auf Spendenaufruf für Japan

Nach einem ersten Spendenaufruf der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) Anfang April sind bereits über 1.800 Euro an Disabled Peoples` International (DPI) Japan überwiesen worden.

Flagge Japan
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„Der Betrag kommt unter anderem dem Relief Headquarters for Persons with Disabilities of Tohoku-Kanto Great Earthquake zu Gute. Dies ist eine einzigartige Einrichtung und Kontaktstelle, die von der Behindertenbewegung in Japan ins Leben gerufen wurde. Das Angebot für Menschen mit Behinderungen, die von der Erdbebenkatastrophe betroffen sind, reicht von der Evakuierung aus zerstörten Gebieten und der Unterbringung in geeigneten Unterkünften bis zum Rechtsbeistand beim Wiederaufbau“, so die ISL. (Der damalige Aufruf der ISL.)

Jedoch wird es noch lange dauern, bis diese Mission abgeschlossen sein wird, wie aktuelle Fotos und die Worte eines Angehörigen zeigen: “Mein Schwager ist 50 Jahre alt, geistig behindert und sitzt im Rollstuhl. Seine Heimatstadt Souma wurde von der Tsunamiwelle komplett zerstört. Darauf hin wurde er zunächst in einer Grundschule untergebracht und kam später zu Verwandten.

Allerdings ist deren Haus mit vielen Flüchtlingen überfüllt und niemand findet Zeit, sich angemessen um ihn zu kümmern. Seine Eltern sind inzwischen nach Souma zurückgekehrt, um mit dem Wiederaufbau zu beginnen und möchten ihn einstweilen in einer Einrichtung untergebracht und versorgt wissen.”

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0 Kommentare

  • kümmert sich eigentlich noch irgendjemand auf dieser Welt um Haiti?