Michael Häupl

Häupl: „Nicht schludrig damit umgehen“

In der Fragestunde der Wiener Landtagssitzung am 29. April 2005 wurde das Thema Beschäftigung behinderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch das Land Wien erörtert.

Landtagsabgeordnete Heike Trammer (Bündnis Zukunft Wien) richtete am 29. April 2005 in der Fragestunde des Wiener Landtages an Landeshauptmann Dr. Michael Häupl (SPÖ) eine Anfrage, ob das Land Wien seiner Einstellungsverpflichtung für behinderte Menschen zur Gänze nachkommt.

Das Land Wien ist jenes Bundesland, das die Beschäftigungsquote behinderter Menschen am wenigsten erfüllt. Von den 2.000 offenen Stellen der neun Bundesländer entfallen mehr als 800 alleine auf das Bundesland Wien.

Häupl (SPÖ) gestand freimütig „Problem in bestimmten Arbeitsstrukturen“ ein. Im Hoheitsbereich des Landes sei die Quote erfüllt, im Dienstleistungsbereich nicht, stellte Häupl fest.

Er versprach aber, dass die Landesregierung „nicht in Ausgleichszahlungen unsere Zuflucht suchen werde“ und versicherte den Abgeordneten, dass Wien sich „sehr bemühen“ werde, seiner Einstellungsverpflichtung voll nachzukommen und mit der Herausforderung „nicht schuldrig umgehe“.

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0 Kommentare

  • Häupl ist so desinteressiert und so wenig informiert, dass er nicht einmal weiß, dass das Land Wien schon längst seine Zuflucht in Ausgleichzahlungen gefunden hat …
    So geht das Soziale Wien mit seinen Menschen mit Behinderungen um! Ich versteh´nicht, warum es in anderen Bundesländern geht, ausreichend Behinderte einzustellen und in Wien nicht. Kann mir bitte jemand diese Frage beantworten?