Taschenrechner, daneben Euros

Haidlmayr: Barrierefreie ÖBB endlich umsetzbar

Grüne: ÖBB-Überschuss sinnvoll einsetzen

„Wenn tatsächlich, wie Staatssekretär Kukacka sagt, die ÖBB heuer einen Überschuss von zehn Millionen Euro erwirtschaftet, kann er die lang versprochenen Gelder für einen barrierefreien Ausbau der ÖBB-Züge locker damit finanzieren“, so die Behindertensprecherin der Grünen, Theresia Haidlmayr, über diesbezügliche Aussagen von Staatssekretär Kukacka.

Haidlmayr stellt dementsprechend eine parlamentarische Anfrage, um sicher zu gehen, dass die Forderungen der Arbeitsgruppe im Verkehrsministerium „Barrierefreier öffentlicher Verkehr“ auch tatsächlich umgesetzt werden.

„Ich erwarte mir von Staatssekretär Kukacka, dass er angesichts dieser positiven Situation der ÖBB endlich die Barrierefreiheit im Öffentlichen Verkehr realisiert“, so Haidlmayr.

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0 Kommentare

  • Verdammt gebt doch endlich mal Ruhe. Jeder will die Förderungen, die mit der „Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel“ zusammenhängen, aber jeder will diese in der Freizeit doch benützen können! Obwohl ich selbst behindert bin, möchte ich mich von den Jammereien distanzieren.

  • Die lieben Wr. Linien beziehen bei ihren Planungen immer noch zuwenig die Behinderten(organisationen) ein. Der Rollstuhl ist nicht das Maß aller Dinge: Gehbehinderte mit Krücken, oder Seh- und Hörbehinderte haben andere Bedürfnisse (z.B. nicht rutschige Böden). Behinderung ist auch eine Aufgabe für denjenigen, der sie „hat“: sich immer nur von allen versorgen lassen, und alles am Tablett serviert kriegen, spielt´s halt nicht! „Ich kann eben nicht“ ist eine bequeme Ausrede – nicht immer, aber oft!

  • Alexandra ist in der glücklichen Lage in Wien zu leben. Die Wiener Linien gehören meines Wissens nach nicht zur ÖBB. Wer im Personenverkehr auf die ÖBB angewiesen ist, hat es schwer. Als Beispiel möchte ich die Situation in Tirol kurz darstellen. Wenn überhaupt stehen in den größeren Bahnhöfen (Innsbruck, Wörgl, Jenbach, Kufstein,…) die ÖBB-Hublifte zur Verfügung. Für die Einstiegshilfe muss man sich drei Tage zuvor anmelden. D.h. der Personennahverkehr ist für RollstuhlfahrerInnen nicht bzw. nur unter diskriminierenden Bedingungen nutzbar. Auch der Fernverkehr funktioniert nur in Teilbereichen (Wetbahnstrecke) und hier nicht verlässlich. Kürzlich bin ich von Wien nach Jenbach gefahren. Der Zug kam um 22Uhr20 in Jenbach an. Bei der Organisation der Einstiegshilfe wurde mir mitgeteilt, dass der zuständige Beamte, der von Wörgl nach Jenbach fahren muss, um den Hublift zu betätigen um 22Uhr Dienstschluss hat (der Bahnhof Jenbach ist übrigens 24 Stunden besetzt),. Da ich einen Faltrollstuhl besitze, wurde die notwendige Unterstützung von den Zugbegleitern geleistet. Hätte ich einen E-Rolli gehabt, wäre dies unmöglich gewesen. Kritik hat in diesem Fall nichts mit Motzerei zu tun. Die Anstrengungen von Theresia Haidlmayr sind zu begrüßen.

  • Das kann ich nicht behaupten. In den letzten 5 Jahren hat sich ungemein viel getan. Die Metropole Wien ist eine Stadt mit vielen Gesichern und ich kenne keine österreichische Stadt, das so viele Möglichkeiten für behinderte Menschen bietet. Ich bin Rollstuhlfahrerin und bin sehr viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unerwegs. Bis auf einige U-Stationen, sind überall Lifte und auch die Niederflurbusse und Bims sind bereits Rollstuhlzugänglich. Ich weiss nicht, was ihr alle habt, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Gebt doch einfach mal den Archtiekten und den Planern der Öffis Zeit, sich auf unsere Situation einzustellen. Immer diese Rummotzerei ist einfach nervig. Was sagen denn die Leute, die irgendwo am Land hocken, ein Auto haben müssen, damit sie in die nächst größere Stadt kommen und die ist nicht mal im Ansatz so barrierefrei, wie Wien. Ich mag Wien, weil Wien sich auch verändern kann.

  • ich finde, es ist eine schande, daß in der sogenannten “ metropole wien “ rollstuhlfahrer u. behinderte menschen immer noch so viele BE-HINDERUNGEN erfahren müssen bei der benützung öffentlicher verkehrsmittel, besonders bei der ÖBB. danke frau haidlmayr für ihre initiative.