Haidlmayr: Budget belegt massive Kürzungen bei Zivildienst

Auswirkungen treffen vor allem behinderte, kranke und alte Menschen

Theresia Haidlmayr
GRÜNE

„Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen wird es beim Zivildienst zu deutlichen Kürzungen kommen. So wird der Zivildienst laut Budgetvoranschlag der Bundesregierung um 17 Prozent von 946 auf 785 Millionen gekürzt werden“, kritisiert die Zivildienstsprecherin der Grünen, Theresia Haidlmayr.

Im Bereich der sozialen Wohlfahrt machen die Kürzungen sogar 47 Prozent aus. Betroffen sind davon also die Behinderten-, Alten- und Pflegeheime. Die Kürzungen im Gesundheitsbereich, also bei den Rettungen usw. machen laut Budgetvoranschlag rund 13 Prozent aus, rechnet Haidlmayr vor.

„Es darf zu keiner Kürzung des Zivildienstes kommen“, fordert Haidlmayr, vielmehr sollte dieser ausgebaut werden. Eine Kürzung würde nämlich den sozialen Bereich in seiner Existenz gefährden, und die Auswirkungen träfen vor allem die sozial Schwachen, also behinderte, kranke und alte Menschen, weil die Betreuungsleistungen dadurch drastisch reduziert werden müßten, so Haidlmayr abschließend.

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